„Nur eine Vorstellung“ – Die TFO begeistern mit einem humorvollen Blick hinter die Kulissen


Mit ihrem diesjährigen Theaterstück „Nur eine Vorstellung“ öffnen die Theaterfreunde Oberjosbach (TFO) den Vorhang zu einer Welt, die dem Publikum für gewöhnlich verborgen bleibt: dem geschäftigen, chaotischen und zugleich herzerwärmend menschlichen Treiben hinter der Bühne. Mit feinem Humor, liebevollen Details und einem Augenzwinkern zeigt die Inszenierung, dass auch jenseits des Rampenlichts nicht immer alles glattläuft – und gerade darin ihr besonderer Zauber liegt.


Die enorme Nachfrage spricht für sich: Bereits eine Woche vor der Premiere waren alle vier Vorstellungen restlos ausverkauft. Das Publikum zeigte sich anschließend begeistert von Spielfreude, Timing und Ensembleleistung und dankte den Darstellerinnen und Darstellern mit langanhaltenden Standing Ovations.


Auch zahlreiche Ehrengäste sorgten an den Aufführungstagen für ein festliches Flair. Unter ihnen: Bürgermeisterin Lucie Maier-Furtig, die den Theaterfreunden eine besondere Überraschung überbrachte – einen Förderbescheid zur Unterstützung der weiteren kulturellen Arbeit. Ebenfalls anwesend waren unter anderem Ortsvorsteher a. D. Manfred Racky, die Ehrenmitglieder Margit Veth und Gabriele Knüttel, VHA Harald Soldan, Vertreter der Theatervereine „Neues Kellertheater Wetzlar“ und „Amateurtheater Wehrheim“ sowie Gäste aus dem gesamten Umland. Die weiteste Anreise hatte ein Besucher aus Bayern mit rund 500 Kilometern.


Auch die Presse war zahlreich vertreten, darunter der Wiesbadener-Kurier (Marion Diefenbach), Niedernhausen-Info.de, Niedernhausen TV (Jochen Haupt) und weitere regionale Medien.


Mit „Nur eine Vorstellung“ ist den TFO erneut eine spritzige, herzliche und zugleich nachdenklich stimmende Produktion gelungen, die das Publikum mitnimmt – hinter die Kulissen und mitten hinein in das Menschliche, das das Theater so lebendig macht.


Text, Bilder: Jochen Haupt, © Copyright, 16.11.2025

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... doch was ist eigentlich eine Vorstellung?

Man bezeichnet damit eine Aufführung, eine Bekanntmachung oder auch eine Fantasie.

 

Wenn wir die Komödie „Nur eine Vorstellung“ spielen, dann werdet ihr alle drei Bedeutungen des Begriffes in unserer Darbietung wiederfinden. Wir entführen unser Publikum hinter die Kulissen einer laufenden Aufführung in eine Welt, die üblicherweise uneinsehbar bleibt. Doch auch hier könnt ihr erleben, wie Menschliches menschlich bleibt. Es gibt Intrigen, Mordgelüste, Liebschaften, Lampenfieber und Allüren.

Unter der Regie von Iris Minge und Thomas Rothenbächer wird das Ganze wie immer unterhaltsam und mit viel Spaß von unserem Ensemble dargeboten. 

 

„Nur eine Vorstellung!“ spielen wir nicht nur einmal, sondern gleich viermal,

am Samstag 15. (Premiere) und 22. November um 20:00 Uhr

am Sonntag 16. und 23. November um 19:00 Uhr

im Gemeinschaftszentrum Oberjosbach, 65527 Niedernhausen, Wiesenstr. 3.

 

Die Veranstaltung am 23. November ist eine Benefizveranstaltung zu Gunsten der Hospizstiftung Idsteiner Land.

 

Karten erhaltet ihr ab dem 25.20.25 bei der Buchhandlung Büchereule in Niedernhausen, Lenzhahner Weg 8 oder

per Email unter theater2025@theaterfreunde-oberjosbach.de.

 

Wir würden uns freuen, Euch bei der Premiere oder an einem der anderen Termine bei uns begrüßen zu können.

 


Quelle: TFO, 05.10.2025

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Große Kunst beim Kleinkunstabend „Lebbe geht weider“ der TheaterFreunde Oberjosbach

 

Kleinkunst mit viel Herzblut von über zwei Dutzend Schauspieler/innen im Alter von 10 bis 70 Jahren auf die Bühne gebracht. 22 Nummern, von Kabarett über Comedy bis zu bissiger Satire, dabei nie bösartig und immer mit einem Augenzwinkern. Von einer charmanten Moderation durch den Abend geführt, hatten auch die „Kulissenschieber“ ihren mit Applaus versehenen Auftritt. Dazwischen immer wieder laute und Leise (musikalische) Töne, die zu einem grandiosen Finale gipfelten, an dem auch die Zuschauer ihren Anteil hatten. Der junge Thomas Rothenbächer führte erstmals Regie durch einen wundervollen Frühlingsabend.


Pech für alle, die keine Tickets mehr bekommen haben. Aber Lebbe geht weider!“


Quelle: TFO, Bilder: Jochen Haupt © Copyright, PM vom 13.05.2025

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TFO TheaterFreunde Oberjosbach - Ein Herz für das Amateurtheater

 

Amateurtheater übernehmen in kleineren Städten und Gemeinden so etwas wie eine kulturelle Grundversorgung. Sie stärken Gemeinschaften, weil sie Menschen über Generationen und soziale Grenzen hinweg zusammenbringen. Auf unserer Amateurbühne spielen ganz unterschiedliche Persönlichkeiten. Sie alle wollen ihrer Kreativität und ihren persönlichen Fähigkeiten Raum geben, sich aktiv mit Theaterkunst auseinanderzusetzen, sich künstlerisch ausdrücken, ausprobieren und entwickeln. Im Alltag sind sie Bäcker oder Bänker, Lehrerin oder Lackierer – auf der Bühne sind sie leidenschaftliche und professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler.

 

Allerdings hat das Theater in jüngster Zeit gewissermaßen Konkurrenz bekommen – und zwar ausgerechnet auf den Bühnen der Politik. Vorbei die Zeiten, in denen es das Privileg von Schauspielern war, mit außergewöhnlichen Auftritten zu unterhalten oder mit bemerkenswerten Inszenierungen zu provozieren. Alternative Fakten und bizarre Szenen gehören neuerdings zum Fernseh- und Twitter wirksamen, politischen Repertoire. Da mag die Wirklichkeit das Theater manchmal auch an Wahnsinn überbieten.

 

Doch im Gegensatz zu populistischen Parolen, die Ängste schüren und Fake News, die Verwirrung stiften, lässt die Theater (Kunst) uns klarer sehen.

 

Wo Populisten aus der Abwertung Andersdenkender, Andersglaubender und Anderslebender politischen Profit für ihre nationalistische Ideologie zu schlagen versuchen, kann auf der Bühne sichtbar und spürbar werden, was Menschen bei aller Verschiedenheit als Menschen verbindet. Wo eine lautstark pöbelnde Minderheit die schweigende Mehrheit mit ihrer Fremdenfeindlichkeit beschämt, wo zwischen verhärteten Fronten Sprachlosigkeit herrscht, können Theater als Stätten öffentlicher Verhandlung von Konflikten und gesellschaftlicher Selbstreflexion zur Verständigung beitragen und demokratischen Werten auch jenseits argumentativer Auseinandersetzung Gehör verschaffen.

 

Deshalb bin ich froh, dass wir mit dem TFO ein Amateurtheater haben, in denen wahre Liebhaber am Werk sind und mit viel Herzblut und persönlichem Einsatz dafür sorgen, dass wir auch in der Region ein großartiges Kulturangebot haben.

 

Und weil es nicht nur gute Schauspielerinnen und Schauspieler braucht, um eine Produktion erfolgreich auf die Bühne zu bringen, entfacht die Spielleidenschaft einiger mitunter die Begeisterung aller, benötigt es auch ein engmaschiges Netz aus Unterstützerinnen und Unterstützern, welches bereit ist, Kostüme zu nähen und Kulissen zu bauen, das Catering zu organisieren, Plakate zu gestalten und Eintrittskarten zu drucken. So entsteht um das Amateurtheater herum im besten Sinne eine Bürgerbewegung.

 

Amateurtheater brauchen jede helfende Hand und jede kräftige Stimme und wenn möglich, auch finanzielle Unterstützung.

 

Unsere Region ist lebens- und liebenswert. Damit das so bleibt, wollen wir TheaterFreundinnen und Freunde Sie auch in 2025 bestens unterhalten.

 

Quelle: Klaus-Dieter Trispel, 1. Vors. TFO


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29-11-2022