Kommunalwahl 2026

Das müssen Niedernhausener zur Wahl am 15. März wissen

„GEMEINSAM GEHT´S“

Für ein gutes Miteinander in Niedernhausen – fit für die Zukunft!

 

Die GRÜNEN in Niedernhausen gehen entschlossen in den Kommunalwahlkampf 2026. Mit 28 aktiven Personen aus vielfältigen Berufen und allen Altersklassen sind sie gut aufgestellt für die kommenden Herausforderungen.

 

Die Spitzenkandidatin Evelin Schönhut-Keil bringt als Sozialexpertin langjährige politische Erfahrung auch auf Landesebene mit, Stefan Hauf an Platz 2 der Liste kennt als mehrjähriger Fraktionsvorsitzender und Ökonom die finanziellen Herausforderungen der Gemeinde genau.

 

„Uns ist bewusst, dass wir in sehr schwierigen Zeiten leben. Viele Menschen spüren: Die Welt wird unsicherer. Klimakrise, Digitalisierung und Desinformation verunsichern – auch hier vor Ort. Die zunehmende Bedrohung durch Fake-News und die Abhängigkeit vieler Menschen von sogenannten „sozialen“ Medien entfesseln Hass und Hetze. Das alles bedroht im Kern unsere Demokratie und einzelne Menschen. Dem stellen wir uns aktiv dagegen.“

 

In der Gemeinde entscheidet sich, wie gut unser Alltag funktioniert – von Vereinen über Ehrenamt bis zur Nachbarschaft. Hier werden die Weichen unseres Zusammenlebens gestellt. Hier finden die Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort statt. Die Einbindung in die Landes- und Bundespolitik ist wichtig. Letztlich müssen die Grundlagen unseres Zusammenlebens aber hier vor Ort gelegt werden. Aktivitäten vor Ort zu erhalten, das Ehrenamt abzusichern und die Einsamkeit aller Altersstufen zu verhindern, ist uns ein Anliegen. Dazu müssen die finanziellen Spielräume geschaffen werden.

 

„Wir machen der Bevölkerung ein attraktives kommunalpolitisches Angebot. Anpassung an den Klimawandel, hier besonders der Schutz und die schonende Erneuerung des Waldes mit der gesamten Flora- und Fauna, ist uns ein Anliegen.

 

Neue Technologien wie Wind– und Solarenergie sind bereits im Ort verankert, müssen aber kontinuierlich weiterentwickelt werden. Erneuerbare Energien schützen unser Klima, senken langfristig Kosten und machen Niedernhausen unabhängiger. Niedernhausen muss klimaneutraler und resilienter gegen die Klimafolgen. Die letzten Monate haben deutlich gemacht, dass wir die Abhängigkeiten von fremden Mächten und von Öl und Gas beenden müssen. Hohe Energiepreise treffen viele Haushalte. Deshalb wollen wir raus aus der Abhängigkeit von Öl und Gas. Das muss endlich beendet werden.

 

Bezahlbarer Wohnraum entscheidet darüber, ob junge Familien, Pflegekräfte oder Erzieherinnen hierbleiben können. „Deswegen ist uns die Verankerung von bezahlbarem Wohnraum und auch „Betreutes Wohnen“ für die ältere Generation ein besonderes Anliegen. Hier werden wir uns besonders in den neuen Wohngebieten einsetzen. Viele Fachkräfte in den systemrelevanten Berufen wie Erziehung und Bildung fehlen, weil sie in Niedernhausen nicht erschwinglich wohnen können. Das muss aktiv angegangen werden.“

 

Erstmals werben die GRÜNEN auch mit einem Programm in „leichter Sprache“.

 

Ursprünglich entwickelt für „Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen“ ist es in einer vielfältigen Welt, ein Beitrag zur Integration aller Menschen in die politische Debatte. Es geht darum, komplexe Zusammenhänge auch für Menschen ohne politisches Vorwissen, Menschen mit Deutsch als Zweitsprache oder Erstwählerinnen und Erstwähler zu erklären.

 

Auf unserer Homepage finden Sie daneben auch unser Lang- und Kurzprogramm: www.gruene-niedernhausen.de

 

  „Reden Sie mit uns. Bringen Sie Ihre Ideen ein. Gestalten wir Niedernhausen gemeinsam. Kommen Sie zu unseren Veranstaltungen und sprechen Sie uns an. Wir wollen gemeinsam, auch mit den anderen Fraktionen in der Gemeindevertretung unsere Heimat erhalten und sie für die Zukunft fit machen.“ appellieren Evelin Schönhut-Keil und Stefan Hauf zum Schluss.


Quelle: Bündnis 90/ Die Grünen, PM vom 21.01.2026

zurück

Anzeige


Anzeige


Das sind die möglichen Kandidaten in Niedernhausen


In Niedernhausen stellen sich zur Kommunalwahl am 15. März 2026 die Kandidaten von fünf Parteien vor. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Überblick über die Personen und ihre politischen Ziele zu geben.

 

Das Schäfersberg-Team hat die Kandidaten vorab um Stellungnahmen gebeten. Moderiert wird die Vorstellung von Bernd Griemsmann. Die Kandidaten sind:

 

•     CDU: Christian Brinker

•     SPD: Tobias Vogel

•     Bündnis 90/Die Grünen: Rainer Brosi

•     FDP: Alexander Müller

•     WGN: Andreas Stähler

 

In der ersten Runde stellt sich jeder Kandidat selbst bzw. seine Partei vor. Dabei sollen die Schwerpunkte der kommenden Legislaturperiode erläutert werden sowie ein Ausblick auf längerfristige Projekte erfolgen. Auch frühere, noch nicht abgeschlossene Vorhaben sollen aufgegriffen werden.

 

Das Format wird bereits zum dritten Mal in dieser Form durchgeführt und folgt einem klaren Zeitrahmen, sodass jede Vorstellung rechtzeitig abgeschlossen wird.

 

WGN: Andreas Stähler ist gebürtiger Niedernhausener, studierte in Mainz Lehramt und war viele Jahre als Lehrer tätig. Seit über einem Jahr verfolgt er die Politik in Niedernhausen, nahm an Veranstaltungen und Sitzungen der WGN teil und fühlt sich der WGN verbunden. Er möchte sich konstruktiv und zukunftsorientiert für die Politik in Niedernhausen engagieren, wobei der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen für heutige und kommende Generationen ein zentrales Anliegen ist.

 

 

Rainer Brosi von Bündnis 90/Die Grünen ist 2020 während der Corona-Pandemie nach Niedernhausen in den Ortsteil Königshofen gezogen und hat dort schnell Wurzeln geschlagen. Gemeinsam mit seiner Gruppe möchte er sich aktiv in der lokalen Politik engagieren. Dabei geht es nicht um Bundespolitik, sondern um konkrete Themen vor Ort. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der Gemeinde Niedernhausen, insbesondere bezahlbarer Wohnraum, altersgerechtes Wohnen, die Entwicklung des Bahnhofs sowie die Energiewende.

 

 

Christian Brinker ist 47 Jahre alt, verheiratet, Vater von zwei Kindern und lebt seit fast seinem ganzen Leben in Niedernhausen-Königshofen. Er ist Partei- und Fraktionsvorsitzender der CDU in Niedernhausen, stark im Vereinsleben engagiert und aktiver Feuerwehrmann. Im vergangenen Jahr hat die CDU einen personellen Umbruch vollzogen, sich verjüngt und dabei gleichzeitig auf Erfahrung gesetzt. Zudem wurden Seniorenunion, Frauenunion und Junge Union wieder aktiviert, um den Bürgerinnen und Bürgern in Niedernhausen bis 2026 ein breites politisches Angebot machen zu können.

 

 

Alexander Müller (FDP) lebt seit 28 Jahren in Niedernhausen. Er ist Diplom-Informatiker, IT-Sachverständiger und alleinerziehender Vater von vier Kindern. In Niedernhausen betreibt er ein Sachverständigenbüro. Politisch ist er in der Gemeindevertretung sowie im Kreistag aktiv, wo er FDP-Fraktionsvorsitzender ist, außerdem engagiert er sich landesweit als Generalsekretär der hessischen FDP. Er verbindet regionale und bundespolitische Themen, etwa Infrastrukturprojekte wie Ultranet, Wallauer Spange und die Bahnanbindung zum Flughafen. Zentrale Anliegen sind bezahlbarer Wohnraum, Mobilität, Digitalisierung, Transparenz und eine nachhaltige Lösung für die angespannte Finanzlage der Kommunen, um Steuererhöhungen zu vermeiden.

 

 

Tobias Vogel ist Fraktionsvorsitzender der SPD und gebürtiger Engenhahner. Er kandidiert seit der Kommunalwahl 2001 für die SPD, war acht Jahre Mitglied im Ortsbeirat Engenhahn und ist seit 2011 in der Gemeindevertretung Niedernhausen aktiv. Darüber hinaus engagiert er sich ehrenamtlich in der Feuerwehr Engenhahn. Beruflich arbeitet er als Projektleiter für den Neubau des BKA-Standorts Wiesbaden-Erbenheim und legt dabei einen Schwerpunkt auf nachhaltiges Bauen und Architektur. In Zeiten einer zunehmend chaotischen Weltpolitik setzt er in der Kommunalpolitik auf das Miteinander als verbindendes Element. Das SPD-Programm basiert auf vier Säulen: Kooperation und Transparenz, das Familienzentrum Fritz, eine soziale und gesunde Gemeinde sowie der Themenbereich Mensch und Natur.

 

Bernd Griemsmann bedankte sich für die Vorstellungsrunde und brachte anschließend mehrere Themen zur Sprache. Zum einen ging es um den Schulweg zur Theißtalschule für die Kinder vom Schäfersberg. Hier zeigte er sich insgesamt unzufrieden, insbesondere mit der Verbindung vom Schäfersberg zur Querverbindung Oberhäuser Weg, (die derzeit kein offizieller Weg ist).
Er regte an, entlang dieser Verbindung Elektrolampen mit Akku aufzustellen, ähnlich wie im Autal.

 

Weitere Themen waren der Wunsch nach einem 3-gegen-3-Basketballplatz sowie der Zustand der Straße am Schäfersberg, die inzwischen rund 32 Jahre alt ist und durch den Busverkehr erhebliche Schäden aufweist.
 

Zudem sprach er sich für Tempo 30, verstärkte Verkehrskontrollen und den Bau einer Schallschutzwand entlang der A3 bis Niederseelbach, idealerweise in Kombination mit Solaranlagen, aus. Abschließend wurden auch die Ticketpreise thematisiert.

 

Die Gemeinde hat für den Lenzhahner Weg einen Förderbescheid erhalten und kann die Maßnahme nun umsetzen. Bei Landstraßen ist sie weiterhin auf Hessen Mobil angewiesen, während sie bei anderen Projekten mehr Einflussmöglichkeiten hat. Der schlechte Zustand der Straße außerhalb des Orts wird anerkannt. Am Schäfersberg steht im Bereich Mobilität der Umbau der Bushaltestellen an, wofür ebenfalls Fördermittel bewilligt wurden. Grundsätzlich sind Bürgerwünsche nachvollziehbar, jedoch wird die finanzielle Lage der Gemeinde in den kommenden Jahren zu schwierigeren Diskussionen führen, da Projekte wie Straßensanierungen oder der Bau von Bolzplätzen sehr kostenintensiv sind. Für das laufende Jahr ist nach aktuellem Haushaltsentwurf voraussichtlich keine Grundsteuererhöhung vorgesehen, da noch Rücklagen aus wirtschaftlich guten Jahren vorhanden sind.

 

Beim Thema Schulweg wurde diskutiert, dass es einen offiziellen, längeren und beleuchteten Schulweg entlang der Straße gibt, der bestimmte Sicherheitsvoraussetzungen erfüllt. Eine kürzere Abkürzung existiert zwar, entspricht aber nicht diesen Standards. Zudem wurde betont, dass aufgrund der angespannten finanziellen Lage keine hohen kurzfristigen Ausgaben möglich sind. Insgesamt war es eine sachliche und konstruktive Diskussion, in der Sorgen und Wünsche der Bürger deutlich wurden, aber auch ehrlich auf die finanziellen Grenzen hingewiesen wurde.

 

Text, Bilder: Jochen Haupt, 17.01.2026

zurück

Sitzung des Wahlausschusses der Gemeinde Niedernhausen zu den Kommunalwahlen 2026


Der Wahlausschuss der Gemeinde Niedernhausen hat in seiner Sitzung am Freitagabend, 16. Januar, unter der Leitung von Marius Schwabe über die Zulassung der Wahlvorschläge für die Kommunalwahl 2026, die Ausländerbeiratswahl sowie die Wahlen der Ortsbeiräte entschieden.


Mit der einstimmigen Zulassung aller eingereichten Wahlvorschläge ist der Weg für die Kommunalwahl am 15. März 2026 frei. Damit können die organisatorischen Vorbereitungen für den Wahltag nun in die entscheidende Phase gehen.


Am 15. März 2026 finden in Niedernhausen neben der Wahl zur Gemeindevertretung auch die Wahlen zu den Ortsbeiräten sowie – sofern vorgesehen – zum Ausländerbeirat statt.


Alle fristgerecht eingereichten Wahlvorschläge wurden vom Wahlausschuss zugelassen.

 

Text, Bilder: Jochen Haupt, 18.01.2026

zurück

Wählergemeinschaften arbeiten zusammen -
WGN und OLN bündeln ihre Kräfte


Mit dem Slogan „Das kreative Gegenstück zur üblichen Parteienlandschaft“ startete die Wähler-Gemeinschaft Niedernhausen (WGN) in die Wahlkampagne 2026. Andere Fraktionen in der Gemeindevertretung betonten, die WGN gehöre nach über 40 Jahren Politik für Niedernhausen ja auch schon zu den Etablierten. „Damit haben Sie recht“, so der Spitzenkandidat Carsten Meuer. Allerdings hat sich die WGN nun neu aufgestellt. Gab es bei der letzten Kommunalwahl noch drei Bürgerlisten, gibt es nun neben den Listen der Parteien nur noch die Wähler-Gemeinschaft für Niedernhausen.

 

Gebündelte Kräfte

2021 erreichte die von Klaus Erhard gegründete Offene Liste Niedernhausen (OLN) um den ehemaligen Gemeindevertreter Martin Oehler drei Mandate. Nun haben sich die OLN-Gemeindevertreter der WGN angeschlossen. "Wir werden künftig unsere Kräfte bündeln. Gemeinsam erwarten wir ein gutes Ergebnis für unsere sachorientierte Politik für Niedernhausen.", so Carsten Meuer weiter.


Mehr Bürgerbeteiligung gefordert

Neben der Forderung nach mehr Haushaltsdisziplin stehen die Vorschläge nach mehr Bürgerbeteiligung sowie die Förderung des bürgerlichen Engagements im Zentrum des Angebots für die Wählerinnen und Wähler.


Entsprechend des Bürgerentscheids Windkraft kann sich das Bündnis auch bei anderen wichtigen Themen die Einbeziehung der Bürger vorstellen, um mehr Transparenz in den Entscheidungen der Gemeinde zu erreichen.

 

Jeder einzelne zählt

Der tagelange Stromausfall in Berlin zeigt deutlich, wie wichtig jeder Einzelne in unserer Gesellschaft ist. Wer kümmert sich um Alleinstehende und hilfsbedürftige Personen? "Wie würde in Niedernhausen Essen, Strom und Wärme organisiert?", fragt sich Günter Brandl, Fraktionsvorsitzender der OLN und Nummer 2 auf der Kandidatenliste der WGN. Doch nicht nur in Krisenzeiten ist das Thema von Bedeutung. Die Demokratie lebt von Beteiligung. Die Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungen einzubinden ist das Ziel der WGN.


Quelle: Wählergemeinschaft WGN, PM vom 14.01.2026

zurück

Kommunalwahlen 15.03.2026: Kandidaten stellen sich vor – Bürgerfragestunde

Es hat bereits Tradition, dass das Schäfersbergteam e.V. die Kandidatinnen und Kandidaten einlädt und diesen die Möglichkeit bietet, sich den Bürgerinnen und Bürgern mit ihren kommunalen Wahlkampfthemen, Ideen und Positionen vorzustellen.  An die Vorstellungsrunde schließt sich eine Frage- und Diskussionsrunde für die  Bürgerinnen und Bürger an. In der Vergangenheit stieß die Veranstaltung im Bergwerk auf breites Interesse. 



Veranstaltungsbeginn: Freitag, den 16. Januar 2026 um 19.30h im „Haus der Begegnung“  („Bergwerk“), Am Schäfersberg 46 in Niedernhausen.  


Foto: Pixabay

Quelle: Schäfersbergteams e.V. , PM vom 07.01.2025


zurück

Neubesetzung eines Mandats im Ortsbeirat Niedernhausen

Die aufgrund des Ergebnisses der Kommunalwahl am 14.03.2021 für die SPD in den Ortsbeirat Niedernhausen gewählte Frau Natalie Noll gibt ihr Mandat zurück und scheidet somit aus dem Ortsbeirat Niedernhausen aus.


Gemäß § 34 Hess. Kommunalwahlgesetz (KWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07. März 2005 (GVBl. I S. 197), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 1. April 2025 (GVBl. 2025 Nr. 24) stelle ich fest, dass die nach dem vorliegenden Wahlergebnis nachfolgende


Frau Susanne Berger

Nesselweg 9

65527 Niedernhausen


für die SPD-Fraktion in den Ortsbeirat Niedernhausen nachrückt.


Gegen diese Feststellung kann jeder Wahlberechtigte gemäß § 34 Abs. 4 KWG i. V. m. § 25 KWG binnen 2 Wochen nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung schriftlich oder zur Niederschrift beim besonderen Wahlleiter im Rathaus Niedernhausen, Zimmer 005, Einspruch erheben.


Quelle: Gemeinde Niedernhausen, Gündogdu,stellv. besondere Wahlleiterin, PM 07.01.2026


zurück