Seniorenfeier 2025 in Engenhahn


Bei der festlichen Seniorenfeier in Engenhahn stand der Nachmittag ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Freude und schönen Erinnerungen. Das Bürgerhaus war für die Veranstaltung festlich geschmückt und bis auf wenige Plätze gut besucht. Die Gäste wurden zu einem Nachmittag voller Gespräche, Lachen und herzlicher Begegnungen eingeladen.


Kristina Bothner führte mit Charme und Herzlichkeit durch das Programm und begeisterte das Publikum mit passenden Gedichten und Geschichten, die den besinnlichen Charakter des Events unterstrichen. Besonders bewegend waren ihre Worte, die den Zauber der Weihnacht und die Bedeutung von Zusammenhalt und Traditionen betonten.


Achim Belak, der ehrenamtliche Seniorenbeauftragte der Gemeinde, sprach zu den Anwesenden und würdigte das Engagement der Senioren und der ehrenamtlichen Helfer, die diese Veranstaltung möglich machten. Das Grußwort von Pater Jaison, der die Katholische Kirche St. Martha vertrat, verlieh der Feier eine spirituelle Note und verband die Anwesenden mit einer Botschaft des Friedens und der Hoffnung.


Besonders erfreulich war die Teilnahme von Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig, die – auch an ihrem eigenen Geburtstag – die Veranstaltung besuchte und ihre besten Wünsche an die Senioren überbrachte. Sie erinnerte dabei daran, wie wichtig es ist, den älteren Mitbürgern eine Plattform zu bieten, um ihre Erfahrungen zu teilen und das Miteinander zu feiern. Interessanterweise teilte sie den Geburtstag mit Achim Belak, was zu einem besonderen Moment während der Feier führte.


Die Feierlichkeiten wurden durch eine beeindruckende Darbietung von Volkstanz bereichert, bei dem die Seniorinnen und Senioren, aber auch einige jüngere Teilnehmer, sich mit Freude an den traditionellen Tänzen beteiligten. Diese kulturellen Beiträge sorgten für eine heitere und ausgelassene Stimmung.


Zum Abschluss der Veranstaltung erhielt jeder Besucher ein kleines, liebevoll verpacktes Geschenk, das als Dankeschön für die Teilnahme und als Erinnerung an einen schönen Nachmittag überreicht wurde.


Die Veranstaltung war ein gelungenes Zusammenspiel aus Unterhaltung, Kultur und Gemeinschaftsgeist, das den Seniorinnen und Senioren in Engenhahn einen unvergesslichen Nachmittag beschert hat.


Text, Bilder: Jochen Haupt, 14.12.2025

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🌿Wechselspiel der Gelben Tonnen im Rheingau-Taunus-Kreis (Quelle: Pressemitteilung des RTK und des EAW)


👉 Neue Gelbe Tonnen der Firma K+R-Umwelt werden momentan ausgeteilt, können aber erst ab 2026 genutzt werden.
👉Die „alten Gelben Tonnen“ der Fa. Remondis werden ab dem 18. 12.2025, jeweils nach der letzten planmäßigen Leerung der Tonnen im Jahr 2025, eingezogen.
👉Grund: Wechsel des beauftragten Entsorgungsunternehmens nach Neuvergabe durch ‚Duales System Deutschland‘.

🗑️ Zum 01. Januar 2026 wird die Leerung der gelben Tonnen durch das von den Dualen Systemen beauftragte Unternehmen K+R Umwelt GmbH übernommen. In der 49-50 Kalenderwoche, läuft die Austeilung in Niedernhausen.

👉 Wichtig: diese neuen Tonnen können nicht direkt genutzt werden, sondern erst
ab dem 01. Januar 2026. Ein entsprechender Aufkleber ist an den Tonnen angebracht.
Die „alten“ gelben Tonnen werden vom bisher beauftragten Unternehmen, Fa. Remondis, nach der jeweils letzten Leerung im Dezember sukzessive, Bezirk nach Bezirk, eingesammelt.
Sie dürfen nach der letzten Leerung nicht mehr befüllt werden
und sollen am Straßenrand stehen bleiben! Auch hier wird ein Aufkleber angebracht sein.


🎄Die Einsammlung der alten gelben Tonnen beginnt am 18.12.2025 im Bezirk Idstein. Da es bei der Einsammlung der alten Tonnen vor und um die Jahreswende zu Verzögerungen kommen wird bitten wir diese an den Feiertagen, bei nicht erfolgter Abholung, wenn möglich auf Ihr Grundstück zurück zu stellen und erst danach, an den regulären Arbeitstagen wieder bereitzustellen.

👉Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der Fa. K+R-Umwelt:
www.kr-umwelt.de
Sollten Sie Änderungswünsche zur Tonnengröße oder bis Ende Dezember keine Tonne bekommen haben, können Sie dies auch über das Online Formular der Fa. K+R-Umwelt melden:
https://www.gelbetonne.online/kur.06439/

Mailadresse:
Gelbe-Tonne.rtk@kr-umwelt.de


Quelle: Gemeinde Niederhausen

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Oberjosbacher Weihnachtsmarkt am 13. Dezember 2025 – Ein zauberhaftes Fest der Sinne


Wie schon im vergangenen Jahren fand der Oberjosbacher Weihnachtsmarkt auch diesmal am Samstag vor dem dritten Advent statt. Die Dorfmitte vor dem Alten Rathaus verwandelt sich erneut in eine stimmungsvolle Weihnachtskulisse mit festlichen Klängen und verführerischen Düften.


Die Oberjosbacher Vereine sowie weitere Anbieter bauen unter Koordination des Oberjosbacher Vereinsrings ihre liebevoll dekorierten Stände auf und bieten eine Vielzahl an selbstgemachten Geschenkideen an: Selbstgemachte Seifen, handgefertigten Schmuck, Holzarbeiten, kunstvoll gestrickte Unikate und kreative Bastelarbeiten stellen ein Paradies für Liebhaber von Kunsthandwerk und Selbstgemachtem dar.


Das breite kulinarische Angebot umfasst weihnachtliche Leckereien – von hausgemachten Plätzchen und frisch gebackenen Kuchen bis zu duftenden Waffeln. Für Herzhaftes sorgt die Auswahl an Kartoffelsuppe, Bratwürsten mit Pommes, leckeren Kartoffelpuffern und frisch gebackenen Brotscheiben mit Schmalz, Mett oder Frischkäse. Um 16 Uhr startet der Verkauf von frisch gebackenen Brote und Rosinenbrötchen aus dem Backes. Auch für Getränke ist bestens gesorgt: Es gibt Glühwein, heißen Apfelwein, Kinderpunsch sowie eine Auswahl an kalten Getränken.


Die musikalischen Programmpunkte machen den Weihnachtsmarkt zu einem besonderen Erlebnis: Der Gesang der Kindergartenkinder um 15.30 Uhr zaubert ein Lächeln auf die Gesichter und lässt im Publikum echte Weihnachtsvorfreude aufkommen. Um 16 Uhr erfüllen die warmen, natürlichen Klänge der Alphörner die Luft und versetzen die Gäste in eine festliche und besinnliche Stimmung. Wenn um 18 Uhr der Posaunenchor „Well Blech“ spielt, klingt der Rathausplatz festlich und feierlich – die Musik lädt zum Verweilen und Genießen ein und verstärkt die gemeinschaftliche Atmosphäre. Auch der Nikolaus schaute um 15.45 Uhr vorbei und verteilt aus seinem prall gefüllten Sack kleine Überraschungen an die Kinder.


So wird der Weihnachtsmarkt in Oberjosbach wieder zu einem Ort, an dem Tradition, Genuss und Musik harmonisch zusammenkommen und alle Besucher auf die Weihnachtszeit einstimmen. Während des Marktes lädt der historische Wiegeraum mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Innehalten für besinnliche Momente ein.


Text, Bilder: Jochen Haupt, 14.12.2025

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Für Oberjosbach arbeiten


Bedeutende internationale Tage sind im Blick der CDU Oberjosbach. Sie sind Aufmerksamstage auch für die örtliche Arbeit. So zuletzt der "Internationale Tag der Menschenrechte" am 10.12.2025. Ausgangszeit für diesen Tag war die Allgemeine Erklärung der Menschenrechts am 10. Dezember 1948. Ein bedeutender Schritt der neu geschaffenen UN vor dem Hintergrund der Jahre des Weltkrieges.


Die Inhalte dieser Erklärung passen gut in die Zeit der Weihnachtsbotschaft.


Für die CDU Oberjosbach ergibt daraus eine örtliche Folgerung. Der Umgang im allgemeinen und im politischen soll ein achtsamer sein.


Das Jahr 2026 steht zunächst im Blick auf die Kommunalwahl am 15. März 2026. Dies ist dann eine wichtige demokratische Wahl. Die CDU Oberjosbach wird mit 20 Kandidatinnen und Kandidaten in die Ortsbeiratswahl gehen. Angeführt von unserem Ortsvorsteher Ralf Scheurer. Wir sind bemüht, die notwendigen Arbeiten, kleine und große, immer neu anzupacken.


In der nicht leichten Zeit danken wir allen für das Engagement in und für Oberjosbach. Also: Für Oberjosbach arbeiten!


Quelle: Manfred Racky, CDU Oberjosbach, PM vom 14.12.2025

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Marius Weiß (SPD) informiert über verbesserte Förderung der Musikschulen im Rheingau-Taunus-Kreis

 

Die Musikschulen in Hessen bekommen deutlich mehr Geld vom Land – und zwar schon in diesem Jahr. Das kommt auch den Musikschulen in Aarbergen und Hünstetten/Taunusstein zugute, wie der SPD-Landtagsabgeordnete Marius Weiß mitteilt.

 

„Ich freue mich sehr darüber, dass das Land unsere Musikschulen auf ein stabiles finanzielles Fundament stellt. Für die Musikschule Aarbergen bedeutet dies, dass sie noch in diesem Jahr 4.622,12 Euro Euro mehr bekommt, als im Jahr 2024. Für die Musikschule Hünstetten/Taunusstein sind es in 2025 sogar 20.010,37 Euro mehr als im Vorjahr“, rechnet Weiß vor.

 

Der Idsteiner Abgeordnete betont, dass es sich dabei nicht um eine einmalige Steigerung handelt. „Der Aufwuchs wird sich bis 2031 kontinuierlich fortsetzen, denn die Förderung für alle hessischen Musikschulen soll in den nächsten sechs Jahren schrittweise verdoppelt werden. Das ist das Ergebnis des so genannten ‚Pakts für die Musikschulen‘, den der hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Timon Gremmels (SPD), in diesen Tagen unterzeichnet hat. Ich finde, das ist eine sehr gute Nachricht, die gut in die Adventszeit passt, in der traditionell viele Familien zu Hause musizieren.“

 

Der Pakt für die Musikschulen böte den Musikschulen nicht nur mehr Geld, er verbinde die finanzielle Förderung zukünftig auch mit klaren Qualitätsstandards. Berücksichtigt würden dabei, wie gut eine Musikschule in Bezug auf ihre Ausstattung, auf ihre innere Organisation, auf ihre Kooperationen und Projekte sowie auf ihr Personal aufgestellt ist. Damit würde Engagement honoriert, gute pädagogische Arbeit anerkannt und die Weiterentwicklung jeder einzelnen Musikschule unterstützt.

 

„Das Ziel des Pakts ist, die Musikschulen in Hessen zu stärken, deren Schülerinnen und Schüler von Gebühren zu entlasten und den Lehrkräften nach dem so genannten ‚Herrenberg-Urteil‘ gute Arbeitsbedingungen zu bieten. Ich denke, dieses Ziel ist erreicht“, so Marius Weiß abschließend.

 

Hintergrund zum „Herrenberg-Urteil“

Das „Herrenberg-Urteil“ ist eine Entscheidung des Bundessozialgerichts (BSG) vom 28. Juni 2022 (Az. B 12 R 3/20 R), die Auswirkungen auf die sozialversicherungsrechtliche Einordnung von Honorar-Lehrkräften hat. Im konkreten Fall ging es um eine Klavierlehrerin an der Musikschule der Stadt Herrenberg, die Klage einreichte. Sie war freiberuflich auf Honorarbasis an der Musikschule tätig. Das BSG entschied, dass die Lehrerin nicht selbstständig, sondern abhängig beschäftigt und damit sozialversicherungspflichtig sei. Viele Honorar-Lehrkräfte, die bislang als selbstständig galten, könnten nun als sozialversicherungspflichtig eingestuft werden, was zu höheren Kosten bei den Musikschulen führt. Um mögliche Folgen des Herrenberg-Urteils abzumildern, hat die Landesregierung im Jahr 2025 zusätzliche 600.000 Euro für die Musikschulen zur Verfügung gestellt. Somit erhält im Jahr 2025 jede Musikschule mehr Fördermittel als 2024.

 

Quelle: Marius Weiß MdL, Stellv. Vorsitzender SPD-Landtagsfraktion Hessen, PM vom 13.12.2025

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Auflösung der Selbsthilfe Körperbehinderter Wiesbaden/Niedernhausen zum 31.12.2025


Die Selbsthilfe Körperbehinderter Wiesbaden/Niedernhausen gibt bekannt, dass der Verein zum 31. Dezember 2025 seine Auflösung beschließen wird.


Gegründet vor über 40 Jahren von Dieter Büttner und Mitstreitern aus Niedernhausen und Wiesbaden, hat sich der Verein seitdem mit dem Ziel eingesetzt, behinderte Menschen in allen Lebensbereichen zu unterstützen. Dieter Büttner war über viele Jahre hinweg Vorsitzender des Vereins und des Vorstands des Bundesverbandes, stets begleitet von seiner Frau Ursula, die ihm als feste Stütze zur Seite stand.


Ein zentrales Anliegen des Vereins war es, Menschen mit körperlicher Behinderung eine aktive Teilnahme am Leben zu ermöglichen. Zu diesem Zweck wurden in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen. Um Mitglieder aus Wiesbaden zu den Treffpunkten in Niedernhausen zu transportieren, wurden insgesamt drei Rollstuhlbusse und ein Bus für acht Personen angeschafft. Der Verein organisierte über 30 Freizeiten in verschiedenen Regionen, darunter in Holland, an der Nordsee, in der Mecklenburgischen Seenplatte, im Bayrischen Wald, am Bodensee und in Südtirol. Diese Reisen wurden mit speziell ausgestatteten Reisebussen für Rollstuhlfahrer durchgeführt.


Zusätzlich fanden regelmäßig Tagesfahrten statt, bei denen die Mitglieder mit den eigenen Bussen des Vereins sicher und bequem transportiert wurden. Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Busfahrern, die über die Jahre hinweg unermüdlich für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Rollstuhlfahrer sorgten.

 

Ein weiteres Highlight der Vereinsarbeit war die Gründung einer Rollstuhltanzgruppe im vierten Jahr des Bestehens. Unter der Leitung von Frau Hilger studierten die Mitglieder Choreographien ein und präsentierten ihre Tänze bei zahlreichen Auftritten.


Zur Finanzierung der vielfältigen Aktivitäten wurde auf dem Flohmarkt in Wiesbaden ein Stand betrieben, an dem gespendete Gegenstände verkauft wurden. Jedes Jahr wurde außerdem ein Weihnachtsbasar in der evangelischen Kirche veranstaltet, bei dem liebevoll gestaltete Weihnachtsgeschenke und selbstgebackene Kuchen zugunsten des Vereins verkauft wurden.


Ein herzliches Dankeschön gilt allen Spendern, die mit Geldzuwendungen zur Unterstützung beigetragen haben, insbesondere den Ortsbeiräten aus Niedernhausen und Königshofen sowie der Gemeinde Niedernhausen. Ohne ihre Hilfe wären viele der Aktivitäten und Projekte nicht möglich gewesen.


In den letzten Jahren hat der Verein leider an Mitgliederzahl verloren und zählt heute noch 23 aktive Mitglieder. Diese treffen sich regelmäßig alle drei Wochen zu einem gemeinsamen Austausch, nehmen wöchentlich an der Gymnastik teil und genießen die wöchentlich wechselnden Angebote wie Hallenboccia und den Spielnachmittag.


Der Vorstand des Vereins, der mittlerweile im fortgeschrittenen Alter ist, hat leider nicht mehr die nötige Kraft, den Verein weiterzuführen. Es gab keinen neuen Vorstand, der sich zur Wahl gestellt hat.

 

Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig verabschiedete ebenfalls Ursula Büttner und Karin Hilger in einer herzlichen Zeremonie und würdigte ihr jahrelanges Engagement sowie ihre unermüdliche Unterstützung für die Mitglieder des Vereins und die behinderten Menschen in der Region.


Der Vorstand der Selbsthilfe Körperbehinderter Wiesbaden/Niedernhausen verabschiedet sich hiermit und dankt allen Mitgliedern, Helfern und Unterstützern für die jahrelange Zusammenarbeit und das Engagement. Wir wünschen allen, die Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft waren, Gesundheit und viele glückliche Jahre.


Quelle: Karin Hilger u. Jochen Haupt, Bilder: Jochen Haupt, PM vom 12.12.2025

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Liebe Oberjosbacherinnen und Oberjosbacher, liebe Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger,

 

das Jahr 2025 geht zu Ende. Die Adventszeit ist da und das Weihnachtsfest steht vor der Tür. In der Ortsmitte Oberjosbachs erstrahlt seit dem ersten Advent ein schön geschmückter und strahlender Weihnachtsbaum. Den Haabök sei dafür herzlich gedankt. In diesem zu Ende gehenden Jahr kann unser Ortsteil Oberjosbach wieder auf eine Vielzahl von schönen Veranstaltungen und erlebnisreichen Momenten zurückblicken. Ich denke hierbei an die Fastnacht, die Kerb, den Babbelcafé, die Apfelweinverkostungen, die Konzerte und das Sommerkino in der Kirche, die Weinstände, den Tag der Feuerwehr und vielem mehr. Die Veranstaltungen der Theaterfreunde Oberjosbach waren ausverkauft und boten wieder beindruckende künstlerische Vorstellungen. Bei den genannten und vielen weiteren Veranstaltungen konnten wir schöne Stunden und Momente erleben und den Alltag für den Moment vergessen. Am dritten Adventssamstag findet unser Weihnachtsmarkt in der schönen historischen Ortsmitte Oberjosbachs statt. Ich möchte mich bei Ihnen Allen für ihren Einsatz bedanken. Das macht unseren Ort lebenswert und lebendig zugleich.         


Auch ging es in diesem Jahr mit baulichen Projekten weiter. Die wichtige Sanierung des Heftricher Weges und die Teilerneuerung der Friedhofsmauer wurden begonnen und sind weitgehend abgeschlossen. Damit konnte ein seit vielen Jahren verfolgtes Ziel des Ortsbeirates erreicht werden. Der Brunnenplatz bekam eine neue Pergola. Dieses Projekt konnte dank vieler Helferinnen und Helfer sowie der finanziellen Unterstützung vieler Bürgerinnen und Bürger sowie der Gemeinde umgesetzt werden. Weiterhin herausfordernd für Oberjosbach bleiben die Themen Windkraftanlagen, Ultranet und Rhein-Main-Link. Hier muss das Ziel sein, die Belastungen für Oberjosbach weitestgehend zu minimieren. Auch dem Schutz des Waldes muss eine hohe Priorität gewährt werden. Notwendig für Oberjosbach sind auch weitere Sanierungen von Straßen und Gehwegen. Hier ist ein fortlaufender Austausch mit der Gemeinde notwendig.     

In sieben Ortsbeiratssitzungen konnten eine Vielzahl von Themen bearbeitet, debattiert, beschlossen oder auch abgelehnt werden. Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinen Kolleginnen und Kollegen Julia Thorwarth, Katja Pelzer, Gregor Schlögl, Martina Jacob, Johannes Schwedt, Carsten Meuer und Thorsten Desch sowie Herrn Klaus Kreuder für die sehr gute und wertschätzende Zusammenarbeit bedanken. Mein Dank geht auch an die Bürgerinnen und Bürger für ihre Anregungen in den Bürgerfragestunden. Der Ortsbeirat dankt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Niedernhausen und unserer Bürgermeisterin, Frau Lucie Maier-Frutig, für die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit.  


Liebe Bürgerinnen und Bürger, der gesamte Ortsbeirat Oberjosbach wünscht Ihnen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute für einen erfolgreichen Start in das neue Jahr 2026 verbunden mit Zuversicht und Optimismus. Ich wünsche uns Allen ein Jahr 2026, wo sich diese vielen aktuellen und schon viel zu lange existierenden weltweiten Konflikte auflösen und unser Frieden gesichert bleibt. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich.   



Herzliche Grüße im Namen des Ortsbeirates Oberjosbach sendet Ihnen  


Ralf Scheurer, Ortsvorsteher

 


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„Bella und das Orchester – die Opernretter kommen!“
Zauberhafte Familienoper begeistert Kinder und Erwachsene


Am 11. Dezember 2025 gastierte die beliebte Familienoper „Bella und das Orchester“ der Opernretter in der Halle der Lenzbergschule Niederseelbach und begeisterte die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 5. Klassen. In einem mitreißenden und lehrreichen Stück entführten die Darsteller Amanda und Susanne das Publikum auf eine magische Reise durch den Zauberflötenwald.

 

Die Geschichte rund um Bella, die fröhliche und quirlig lebende Heldin, die im Zauberflötenwald die Musik liebt, fasziniert sowohl Kinder als auch Erwachsene. Bella tanzt, singt und spielt mit den Instrumenten des Orchesters. Doch als ein Streit unter den Instrumenten ausbricht, verliert die Musik ihre Magie, und auch die Opernsänger verlieren ihre Lust am Singen. Es wird still in der Opernwelt. Bella nimmt es auf sich, die Instrumente wieder zusammenzubringen und so die Musik zu retten. Auf ihrer abenteuerlichen Reise trifft sie auf verschiedene Charaktere, darunter den Zauberer Sarastro, die Hexe Baba, den Vogelfänger Papageno und den Fliegenden Holländer.

 

„Bella und das Orchester“ bietet mehr als nur eine spannende Handlung – das Stück führt die Kinder auf unterhaltsame Weise in die Welt der Oper und der Orchesterinstrumente ein. Bekannte Arien aus Opern wie „Figaros Hochzeit“, „Die Zauberflöte“ oder „Rusalka“ werden gesungen, und die verschiedenen Instrumentengruppen werden vorgestellt. Während der Vorstellung wurden die Kinder aktiv in das Geschehen einbezogen, durften mit Bella singen und sogar als Blumen, Blätter und Fische auf die Bühne treten.

 

Ein Highlight der Veranstaltung war das gemeinsame Singen des Refrains „Bellas fabelhafte Reise“, bei dem alle Kinder herzlich eingeladen wurden, Teil der Oper zu werden. Im Anschluss an die Aufführung hatten die Kinder die Gelegenheit, den Darstellern Amanda und Florian Fragen zu stellen, was das Erlebnis noch persönlicher machte.

 

Die Oper „Bella und das Orchester“ feierte bereits am 13. Juli 2024 ihre Uraufführung in Schwetzingen und ist seitdem auf einer erfolgreichen Tournee durch Deutschland. Sie richtet sich an Kinder ab fünf Jahren und wird in Schulen, Theatern und Stadthallen aufgeführt. Die Neuauflage des Stücks wurde nicht nur musikalisch überarbeitet, sondern auch in Bezug auf Bühnenbild und Kostüme modernisiert, sodass die Oper noch kinderfreundlicher und innovativer wurde.

 

Das Stück basiert auf der Familienoper „Bellas fabelhafte Reise“, die 2010 mit den Opernrettern Premiere feierte und nun unter der Federführung von Sopranistin Tanja Hamleh und dem Wiesbadener Regisseur Klaus-Dieter Köhler eine neue, frische Inszenierung erhielt. Das gemeinsame Ziel: Kinder für die Oper und klassische Musik zu begeistern und ihnen einen lebendigen Zugang zu dieser Kunstform zu vermitteln.

 

Der Dirigent Peter Stangel bringt es auf den Punkt: „Niemand muss klassische Musik mögen, aber jeder sollte die Chance bekommen, sie kennen- und lieben zu lernen.“ Diese Chance wurde den Schülern der Lenzbergschule Niederseelbach auf besondere Weise geboten – und sie nahmen sie dankbar an.

 

„Bella und das Orchester“ bleibt ein unvergessliches Erlebnis und ein lehrreicher Genuss für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

 

Text, Bilder: Jochen Haupt, 11.12.2025

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Neujahrsgruß am Schillertempel

 

Als der Schillertempel und die Bank-Tisch-Garnitur davor im Herbst 2018 in neuem Glanz erstrahlten, erwachte an diesem besonderen Ort ein neuer Brauch: Am 1. Januar 2019 begrüßten wir hier zum ersten Mal das neue Jahr. Seitdem wiederholen wir diesen schönen Brauch jedes Jahr.

Viele Bürgerinnen und Bürger sowie dem Schillertempel verbundene Menschen haben uns seither begleitet – ein Zeichen dafür, wie sehr dieser Platz Herzen verbindet.


So wollen wir auch am 1. Januar 2026 um 14:00 Uhr das neue Jahr willkommen heißen: in winterlicher Luft, im Kreis freundlicher Gesichter, bei heißen Getränken, die Hände und Gemüt wärmen (solange der Vorrat reicht).


Möge uns auch diesmal ein großes Echo aus Niedernhausen und aus dem Kreis der Freunde des Schillertempels erreichen.


Interessengemeinschaft Schillertempel


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Grundsteuerhebesatz 2035 bei 1390%?

 

Am Mittwoch, den 10.12.2025 um 19:30 Uhr wird die Bürgermeisterin den Gemeindehaushalt für das Jahr 2026 einbringen. Zusätzlich steht eine Beschlussvorlage zur Grundsteuer auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung.

Zitat aus der Vorlage: „Die bisherigen Hebesätze sollen auch für das Haushaltsjahr 2026, unverändert bleiben. Es bleibt der Gemeinde unbenommen, mit Beschluss bis zum 30.06.2026, noch eine rückwirkende Nachsteuerung durch eine Anpassung der Hebesätze zu beschließen. Durch die Hebesatzsatzung wird die Liquidität für die ersten beiden Quartale 2026 auf Grundlage des bisherigen Aufkommens sichergestellt.“


Deutliche Grundsteuererhöhung spätestens ab 2027

Mit dem Haushalt 2026 wird für den 01.01.2027 eine Erhöhung des Grundsteuerhebesatzes um 300 Punkte angekündigt – von 600 auf 900 Punkte. Entsprechende Versuche diese markante Erhöhung zu verhindern und gegenüber den Bürgern – auch vor der Wahl – offen und ehrlich zu kommunizieren drohen am Widerstand der etablierten Parteien zu scheitern. 


Achtung, Kommunalwahl

Die Hebesätze bleiben 2026 unverändert? „Rückwirkende Nachsteuerung“ bis zum 30.06.2026, „Liquidität für die ersten beiden Quartale 2026“ sicher? Man muss kein Prophet sein um zu wissen, wie das enden kann: Reicht das Geld nicht, kann man mit dieser Vorlage - nach der Wahl am 15.03.2026 - rückwirkend zum 01.01.2026 die Grundsteuer erhöhen, spätestens jedoch zum 01.01.2027, aber bitte nicht vor der Wahl um damit verbundene Diskussionen zu vermeiden. Auch die Debatte um mögliche Einsparungen in 2026 - um das Haushaltsdefizit zu reduzieren - soll vor der Wahl vermieden werden.


Unsere Botschaft an diejenigen, die ebenfalls der Meinung sind, dies sei nicht akzeptabel: Machen Sie im Frühjahr doch Ihr Kreuz bei der WGN.


Wir werden uns mit Nachdruck dafür einsetzen, dass Rochaden nach diesem Muster zukünftig unterbleiben und die dringend notwendige Haushaltsdiziplin kommt, auch wenn dies mit Verzicht verbunden sein wird. Es ist nicht weiter hinnehmbar, dass sich permanent die Lasten und Abgaben der Bürger erhöhen.


Quelle: WGN, 09.12.2025

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Rheingau-Taunus-Kreis startet das Projekt „Mobile Retter“

 

  • Ehrenamtliche Lebensretter sollen Überlebenschancen bei Herzstillstand deutlich erhöhen
  • Zentraler Schritt zur Verbesserung der Notfallversorgung
  • Mit flächendeckendem Ersthelfersystem könnten bundesweit mehr als 10.000 Menschenleben jährlich gerettet werden

 

Bei einem medizinischen Notfall zählt jede Sekunde. Bis der Rettungsdienst eintrifft, können wertvolle Minuten verstreichen, in denen bereits Erstmaßnahmen lebensrettend sein können. Das Projekt „Mobile Retter“ ermöglicht genau das: Ehrenamtliche, medizinisch qualifizierte Helferinnen und Helfer in der Nähe werden per App alarmiert – und können bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sofort eingreifen. Der Rheingau-Taunus-Kreis hat am 8. Dezember dieses Smartphone-basierte Ersthelfersystem „Mobile Retter“ eingeführt. Nach Wiesbaden und dem Kreis Groß-Gerau ist der RTK damit die dritte Region im Rhein-Main-Gebiet, die auf das erfolgreiche Konzept setzt.

 

Landrat Sandro Zehner betont die Bedeutung des neuen Systems für den Landkreis: „Jede Minute zählt. Mit dem Start von ,Mobile Retter‘ stärken wir unsere Rettungskette und schaffen ein wichtiges Bindeglied, durch das im Ernstfall wertvolle Zeit gewonnen und Leben gerettet werden kann. Wenn medizinisch qualifizierte Freiwillige schneller vor Ort sind als der Rettungsdienst, können sie sofort mit lebensrettenden Maßnahmen beginnen und die Chancen für die Betroffenen enorm erhöhen.“

 

Jährlich über 120.000 Herz-Kreislauf-Stillstände – wenig Zeit zum Handeln

 

Mehr als 120.000 Menschen erleiden in Deutschland pro Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Die Überlebensrate liegt bislang bei nur rund 10 Prozent – vor allem, weil die ersten Minuten über Erfolg oder Misserfolg der Wiederbelebung entscheiden. Mit einem flächendeckenden, schnellen Ersthelfersystem könnten bundesweit mehr als 10.000 Menschenleben jährlich gerettet werden.

 

So funktionieren die „Mobilen Retter“

 

Die registrierten Ersthelferinnen und Ersthelfer – medizinisch qualifizierte Ehrenamtliche wie Rettungsdienstmitarbeitende, Feuerwehrkräfte, Pflegekräfte oder Sanitäter – werden über eine App alarmiert, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe eines Notfalls befinden.

 

  • Die Leitstelle aktiviert das System bei Herz-Kreislauf-Stillständen – sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen.
  • Die App lokalisiert die zwei nächstgelegenen qualifizierten Ersthelfer.
  • Diese werden per Smartphone direkt zum Einsatzort navigiert.
  • Ein integrierter Taktgeber unterstützt die richtige Rhythmik der Herzdruckmassage.
  • Falls ein öffentlicher Defibrillator in der Nähe ist, wird ein weiterer Ersthelfer gleichzeitig dorthin geleitet.


„Mobile Retter ersetzen nicht den Rettungsdienst oder unsere Voraushelfergruppen im Reingau-Taunus-Kreis, aber sie überbrücken die kritischen Minuten, bis professionelle Hilfe eintrifft“, betont Matthias Nagel, Ärztlicher Leiter im Rettungsdienst des Rheingau-Taunus-Kreises. „Im Mittelpunkt stehen Ehrenamtliche, die ihre Fähigkeiten für andere einsetzen und damit im wahrsten Sinne des Wortes Leben retten.“

 

Registrierung ab sofort möglich

 

Die Registrierung erfolgt über die Mobile-Retter-App sowie ein Online-Portal. Nach Prüfung der Qualifikation werden die Freiwilligen für Einsätze freigeschaltet. Zum Start richtet sich das Projekt zunächst ausschließlich an die „Blaulichtfamilie", also Angehörige des Rettungsdienstes, der Feuerwehren sowie der Katastrophenschutzeinheiten. Das schafft die Möglichkeit, Abläufe sorgfältig zu testen, Erfahrungen zu sammeln und notwendige Stellschrauben gemeinsam zu justieren, bevor das System im nächsten Schritt für die qualifizierte breite Bevölkerung geöffnet wird.

 

Die App erfüllt hohe Sicherheitsstandards: Zugriffe sind geschützt, Einsatzdaten werden verschlüsselt übertragen und die Kommunikation läuft direkt über die Leitstelle. Ein verpflichtendes Einsatzprotokoll ermöglicht zudem eine strukturierte Nachsorge.

 

Quelle: Rheingau-Taunus-Kreis, Bilder: Jochen Haupt, PM vom 08.12.2025

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