SPD Niedernhausen lädt zum Neujahrs-Umtrunk nach Königshofen


Trotz nebligen Wetters und Regens fand der Neujahrs-Umtrunk der SPD Niedernhausen an der Alten Schule in Königshofen statt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, bei heißem Glühwein und Apfelwein miteinander ins Gespräch zu kommen.


Zwischen 14:00 und 16:00 Uhr war der Weinstand ein beliebter Treffpunkt für politisch Interessierte. Neben vielen Gästen aus Niedernhausen waren auch Vertreterinnen und Vertreter aus Idstein und Taunusstein vor Ort. Auch Mitglieder verschiedener politischer Fraktionen nutzten die offene Atmosphäre für den Austausch.


Besonderes Interesse galt den Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag. Unter anderem standen Dennis May, Natalie Noll, Tobias Vogel, Günter F. Döring und Dr. Norbert Beltz für Gespräche zur Verfügung. Aus dem Hessischen Landtag war zudem Marius Weiß zu Gast, der sich Zeit für den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern nahm.


Der Neujahrs-Umtrunk bot damit trotz widriger Wetterbedingungen einen gelungenen.


Text, Bilder: Jochen Haupt, 01.02.2026

zurück

Einladung zur Dienst- und Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberjosbach


Entsprechend den Satzungen der Gemeinde Niedernhausen und des Feuerwehrvereins wird zur diesjährigen Dienst- und Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberjosbach eingeladen. Sie findet am Freitag, den 20. Februar 2026 ab 20:00 Uhr im Feuerwehrhaus in Oberjosbach statt. Dazu ergeht die nachstehende vorläufige Tagesordnung, wobei die Abschnitte I und II öffentlich sind und der Abschnitt III den Mitgliedern des Feuerwehrvereins vorbehalten ist.



I. Eröffnung der Versammlung

1. Begrüßung durch den Wehrführer mit anschließendem Totengedenken

2. Feststellung der Tagesordnung


II. Feuerwehr als gemeindliche Einrichtung

1. Jahresbericht des Wehrführers mit Aussprachemöglichkeit

2. Jahresbericht der Jugendfeuerwehrwartin mit Aussprachemöglichkeit

3. Jahresbericht der Kinderfeuerwehrwartin mit Aussprachemöglichkeit

4. Beförderungen und Ehrungen

5. Die Gäste haben das Wort

6. Verschiedenes


III. Feuerwehr als Verein

1. Begrüßung durch den Vorsitzenden

2. Jahresbericht des Vorsitzenden mit Aussprachemöglichkeit

3. Bericht des Kassenwartes

4. Bericht der Kassenprüfer

5. Ehrungen

6. Verschiedenes

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Oberjosbach, 31.01.2026


zurück

Schließung von „Martina's Häuschen“ aus gesundheitlichen Gründen


Nach 32 Jahren verabschiedet sich „Martina's Hauschen“ aus dem lokalen Einzelhandel. Inhaberin Martina Wehnes hat sich aus gesundheitlichen Gründen dazu entschlossen, ihr Geschäft zu schließen.


„Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen“, erklärt die Inhaberin. „Umso wichtiger ist es mir, mich herzlich bei all meinen Kundinnen und Kunden für die langjährige Treue, das Vertrauen und die vielen schönen Begegnungen zu bedanken.“


„Martinas Häuschen“ war über Jahre hinweg eine feste Anlaufstelle für die Kundschaft und prägte das Ortsbild mit persönlichem Service und Nähe zu den Menschen. Mit der Schließung geht ein kleines Stück lokaler Handelsgeschichte zu Ende.


Text: Jochen Haupt, 31.01.2026

zurück

Eisrettungsübung der DLRG Idsteiner Land e.V.: Erfolgreiche Zusammenarbeit unter realistischen Bedingungen

 

Eisflächen üben im Winter eine besondere Anziehungskraft aus – doch was idyllisch aussieht, birgt erhebliche Gefahren. Um im Ernstfall schnell, sicher und professionell helfen zu können, führte die DLRG Ortsgruppe Idsteiner Land e.V. Anfang Januar im Schlossteich in Idstein eine umfangreiche Eisrettungsübung durch. Ziel der Übung war es, die eigenen Einsatzkräfte weiter zu schulen und gleichzeitig die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen zu intensivieren.


Im Mittelpunkt stand die Rettung eingebrochener Personen aus einem vereisten Gewässer. Hierzu kam unter anderem der Eisrettungsschlitten der DLRG und eine Schleifkorbtrage mit Spineboard zum Einsatz. Dieses spezielle Rettungsmittel ermöglicht es, Einsatzkräfte liegend und mit möglichst geringer Eisbelastung zur Einbruchstelle vorzuschieben. Gleichzeitig kann die verunfallte Person gesichert und schonend aus dem Gefahrenbereich transportiert werden – ein entscheidender Faktor, um weitere Eiseinbrüche zu vermeiden.


Ein weiteres Augenmerk lag auf der Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Idstein. Diese brachte ihre Steckleitern ein, die als zusätzliche Rettungsmittel auf dem Eis genutzt wurden. Durch die großflächige Lastverteilung erhöhen sie die Sicherheit der Einsatzkräfte erheblich und ermöglichen eine stabile Annäherung an die Einsatzstelle. Im Rahmen der Übung erfolgte zudem eine ausführliche Einweisung der Einsatzkräfte, zu den besonderen Gefahren der Eisrettung.

Für eine realitätsnahe Darstellung übernahmen DLRG-Taucher die Rolle der verunfallten Personen und befanden sich als „Opfer“ im eiskalten Wasser. So konnten Rettungsabläufe unter nahezu realen Bedingungen trainiert werden. Nach der Rettung aus dem Eis erfolgte die patientenschonende Übergabe an den Rettungsdienst. Hier kam z.B. eine Schleifkorbtrage in Kombination mit einem Spineboard zum Einsatz, um eine möglichst achsengerechte Lagerung sicherzustellen – ein wichtiger Aspekt bei Unterkühlung und möglichen Verletzungen.


Zur medizinischen Absicherung der Übung war das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit einem Rettungswagen (RTW) vor Ort. Die Besatzung stellte die notfallmedizinische Versorgung im Notfall sicher.


Die Eisrettungsübung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig regelmäßige Ausbildung, realitätsnahe Szenarien und eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen sind. „Nur wenn jeder Handgriff sitzt und die Schnittstellen zwischen den Einheiten klar definiert sind, können wir im Notfall schnell und sicher helfen“, lautete das einhellige Fazit der Übungsleitung.


Die DLRG Ortsgruppe Idsteiner Land e.V. bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften der Feuerwehr und des DRK für die hervorragende Zusammenarbeit. Solche gemeinsamen Übungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung – gerade in den Wintermonaten, wenn vereiste Gewässer eine oft unterschätzte Gefahr darstellen.


Quelle, Bilder: Jens Hunsche, DLRG Ortsgruppe Idsteiner Land e.V., PM vom 31.01.2026

zurück

Haupt- und Finanzausschuss Niedernhausen


Am Mittwoch, dem 28.01.26 fand die voraussichtlich letzte Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) in der laufenden Wahlperiode im Rathaus in Niedernhausen statt.


Nachdem der Vorsitzende Achim Belak (CDU) die Versammlung eröffnete wurde dem HFA der einstimmige Beschluss des Bauausschusses zum Thema Ersatzneubau Sportheim Niederseelbach vorgetragen. Dort, als auch anschließend im HFA, wurde der Vorlage, die die Planung eines Neubaus vorsieht, ergänzt um die künftige Beteiligung der AG Sportheim Niederseelbach, als auch, bei finanziellem Spielraum, die mögliche Überprüfung des Baus einer Photovoltaikanlage auf dem begrünten Flachdach, einstimmig zugestimmt.

Danach kam der aufwändigste Tagesordnungspunkt, der Haushaltsplanentwurf 2026 zur Debatte. Nachdem Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig (CDU) bereits bei der letzten Sitzung der Gemeindevertretung bei ihrer Einbringungsrede darauf hingewiesen hatte, dass der finanzielle Spielraum der Gemeinde, aufgrund der hohen Pflichtaufgaben keinen Spielraum für Investitionen zulässt, hatten die Fraktionen in der Ausschusssitzung mit großer Disziplin diesen Hinweis berücksichtigt. Nach umfangreichem Hinterfragen einzelner Haushaltspositionen wurde der Entwurf einstimmig angenommen.


Den Beschluss des Bauausschusses zum Thema Anordnung einer Umlegung für das künftige Baugebiet "Langgraben-Hainfeld" im Ortsteil Oberjosbach wurde bei 3 Gegenstimmen so beschlossen.


Beim Punkt Übertragung der Zuständigkeit für "Zustimmungen der Gemeinde" nach § 36a Baugesetzbuch auf den Gemeindevorstand gab es analog dem Bauausschuss die Nachfrage, ob mit der Übertragung von Entscheidungsrechten auf den Gemeindevorstand nicht die Entscheidungsfreiheit der Gemeindevertretung unterlaufen würde. Seitens der Bürgermeisterin kam die klare Aussage, dass der Gemeindevorstand lediglich über einfache Baumaßnahmen zur zeitlichen Ablaufverkürzung beitragen wolle, politisch brisante Entscheidungen jedoch nach wie vor der Gemeindevertretung vorlegen wird. Dies führte zur Entscheidung, dass die Vorlage mehrheitlich, bei zwei Ablehnungen und einer Enthaltung angenommen wurde.


Zuletzt wurde eine Vorlage des Gemeindevorstandes zur Anpassung der Gebühren bei Inanspruchnahme der Feuerwehr, die als Tischvorlage vorher zu Beginn der Sitzung einstimmig auf die Tagesordnung genommen wurde, als notwendig und angepasst einstimmig angenommen.


Somit gehen die verhandelten Punkte mit großer Mehrheit in die am Mittwoch, dem 4. Februar stattfindende Gemeindevertretersitzung.


Quelle: Achim Belak, Vorsitzender Haupt- und Finanzausschuss, PM dem 30.01.2026

zurück

Großes Interesse an Info-Veranstaltung zum Haushalt 2026


Reges Interesse, transparente Informationen und eine offene Diskussion: Die Online-Infoveranstaltung zum Haushalt 2026 der Gemeinde stieß auf große Resonanz. Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig informierte gemeinsam mit der Verwaltung über die aktuelle Haushaltslage, die Herausforderungen der kommenden Jahre und die finanziellen Handlungsspielräume der Kommune.


Der Haushalt 2026, der in der kommenden Woche in die Gemeindevertretung eingebracht wird, ist genehmigungsfähig – ohne Steuererhöhungen. Möglich wird dies jedoch nur durch den Einsatz vorhandener Rücklagen. Gleichzeitig bleibt das Defizit mit rund 2,7 Millionen Euro auf hohem Niveau. Die Bürgermeisterin machte deutlich: „Dass wir den Haushalt genehmigt bekommen, liegt nicht an steigenden Einnahmen, sondern daran, dass wir unsere Rücklagen einsetzen. Das kann keine Dauerlösung sein.“


Strukturelle Unterfinanzierung belastet Kommunen


Seit mehreren Jahren steht die Gemeinde – wie viele andere Kommunen – unter massivem finanziellen Druck. Hauptursachen sind eine strukturelle Unterfinanzierung durch Bund und Land, stark steigende Pflichtaufgaben, hohe Personalkosten durch Tarifabschlüsse sowie rückläufige Gewerbesteuereinnahmen. Rund 86 Prozent des Haushalts entfallen inzwischen auf Pflichtaufgaben, der Spielraum bei freiwilligen Leistungen ist entsprechend gering.


Bereits für den Haushalt 2025 wurden deutliche Einschnitte vorgenommen: Alle Budgets wurden überprüft, Investitionen gestrichen oder verschoben, offene Stellen nicht nachbesetzt und Verwaltungsstrukturen gestrafft. Diese Konsolidierungsmaßnahmen werden konsequent fortgesetzt. Gleichzeitig betonte die Bürgermeisterin, wie wichtig es sei, Ehrenamt, Vereinsleben, Kinderbetreuung, Feuerwehr, Jugend- und Seniorenarbeit trotz knapper Mittel zu erhalten – sie seien unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.


Keine Grundsteuererhöhung 2026 – aber Blick nach vorn


Eine Erhöhung der Grundsteuer kann im Jahr 2026 noch vermieden werden. Für die Folgejahre bleibt die Lage jedoch angespannt. Sollte sich an der Finanzierung der Kommunen nichts grundlegend ändern, könnten Steueranpassungen ab 2027 kaum noch zu vermeiden sein. Hoffnung setzt die Gemeinde mittelfristig unter anderem auf Einnahmen aus der Windkraft, die jedoch erst in einigen Jahren wirksam werden.


Abschließend machte Bürgermeisterin Maier-Frutig klar: „Wir sparen, wo immer es möglich ist, prüfen jede Investition sehr genau – aber vor allem kämpfen wir gemeinsam mit unseren Nachbarkommunen dafür, dass Städte und Gemeinden endlich nachhaltig und auskömmlich finanziert werden. Denn das Leben findet vor Ort statt.“


Text, Bilder: Jochen Haupt, 30.01.2026

zurück

1. Vinothon-Laufstreckentest am 08. Februar, Schloss Johannisberg


ab sofort können sich interessierte LäuferInnen für den ersten Laufstreckentest am Sonntag, dem 08. Februar, 11-13 Uhr, anmelden:

 

  • Treffpunkt: Schloss Johannisberg (Geisenheim), Goetheblick
  • Lauf in kleinen Gruppen, 5 bis 10 km, und unterschiedliche Tempi, Richtung Schloss Vollrads mit Lauf-Guides
  • Getränke und Snacks zum Abschluss
  • Ende 13 Uhr
  • Teilnahme ist kostenfrei
  • Anmeldung einfach per E-Mail an: info@vinothon-genussmarathon.de 


Der Test dient zur Einstimmung auf den „1. Henkell 0.0 % Vinothon – Wiesbaden-Rheingau Genuss Marathon“ – das neue Laufformat feiert am 25. April seine Deutschland-Premiere. Der Henkell 0.0% Vinothon wird von der Eventarena Schloss Henkell aus durch eine der reizvollsten Landschaften Deutschlands führen. Vorbei an bekannten Weingütern, historischen Orten und eindrucksvollen Denkmalen. Bestzeiten stehen nicht im Vordergrund, sondern die einzigartige Verbindung aus Sport und Genuss.


Neben Marathon und Halbmarathon wird am 25. April auch eine Einsteiger-Distanz über acht Kilometer angeboten. Anmeldungen (Frühbucher-Rabatt) und detailliertere Informationen über die Homepage:

vinothon-genussmarathon.de


Kai Walter (Veranstalter): „Der französische Medoc Marathon in der Nähe von Bordeaux hat uns inspiriert, ein solches Format auch in Deutschland an den Start zu bringen. Das wird ein Fest für alle Sinne. Und mit der Einsteiger-Distanz über acht Kilometer hat eigentlich keiner eine Ausrede mehr, nicht teilzunehmen. Die Strecke ist einzigartig mit dem Start in Rüdesheim und hat über 500 Höhenmeter. Die Teilnehmer erwartet ein hochwertiges Veranstaltungspaket über zwei Tage.“ 


Motiv-Bild (Quelle: WEC)



zurück

Achtsam morden in der Stadthalle

Zweiter Teil der Romanserie auf der Bühne in Idstein zu sehen


Die Romane von Karsten Dusse rund um Ex-Strafverteidiger Björn Diemel sind Publikumsrenner. Mit großem Erfolg sind einige der Krimikomödien auch für die Bühne adaptiert worden. "Das Kind in mir will achtsam morden" – der zweite Teil der Romanserie – ist am Mittwoch, den 11. Februar 2026, ab 20.00 Uhr in der Stadthalle zu sehen. 


Ex-Strafverteidiger Björn Diemel führt mit Sascha, seinem kriminellen Partner mit Erzieherausbildung, in Ermangelung eines Kita-Platzes für den eigenen Sprössling, einen Kindergarten. Im ersten Stock des schicken Altbaus wohnt er selbst und im Keller ist Boris, ein brutaler Verbrecher, eingesperrt. Die Entdeckung von Boris durch Max, den Sohn von Laura, in die sich Björn verliebt hat, und den daraus entstehenden Verwicklungen führen von einem Problem zum nächsten. Außerdem ist da noch Nils, der Kellner im Allgäu, die Assis im Park und vor allem die „Holgerson“-Bande mit der goldenen Jesusstatue. Zur Lösung all dieser Probleme folgt Björn wie immer den Ratschlägen seines Psycho-Coachs Breitner, dreht sein Gedankenkarussell und nimmt Kontakt zu seinem inneren Kind auf. 


Ein amüsanter Krimiabend mit Psychoeinheiten vom Feinsten erwartet die Zuschauer. Karten gibt es im Optik-Studio Noé in der Schulze-Delitzsch-Straße oder über ticket-regional.de. Einlass ist ab 19.00 Uhr, dann öffnet auch die Abendkasse.


Quelle: Stadt Idstein, Bild: Eugen Sommer, PM vom 28.01.2026

zurück

Jobcenter des Rheingau-Taunus-Kreises

 

„Eine neue Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) welche Jobcenter am besten in den Arbeitsmarkt integrieren, sieht das kommunale Jobcenter des Rheingau-Taunus-Kreises mit einer Vermittlungsquote von nur etwa 15% der Leistungsempfänger am unteren Ende der Rangliste“, informiert Alexander Müller, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion.

 

Ob Arbeitslose schnell wieder vermittelt werden, hänge offensichtlich stark von der Arbeit des Jobcenters vor Ort statt.

 

Die Studie belege, so Müller, dass Jobcenter in gemeinsamer Trägerschaft von Bundesagentur für Arbeit (BA) und Kommunen im Schnitt erfolgreicher seien, als rein kommunal geführte Jobcenter.

 

Zu letzteren gehöre auch das Jobcenter des Rheingau-Taunus-Kreises.

 

Ihre Arbeitsansätze seien laut Studie offensichtlich unterschiedlich. Bei allein kommunal agierenden Jobcentern würden häufiger beschäftigungsschaffende Maßnahmen (z.B. Bewerbungstraining) genutzt. Bei gemeinsamen Jobcentern stünde stärker die direkte Vermittlung in reguläre Jobs im Vordergrund.

 

Die schlechten Studienergebnisse für den Rheingau-Taunus-Kreis seien nicht hinnehmbar, kritisiert Müller. Die FDP-Kreistagsfraktion werde deshalb zur nächsten Kreistagssitzung eine Anfrage mit der Forderung einbringen, die Ursachen im örtlichen Jobcenter konkret zu benennen. Gleichzeitig sollen Faktoren in der Verwaltung, der Administration und in der Vermittlung von erwerbsfähigen Leistungsberechtigen aufgezeigt werden, die verbessert werden müssen, um höhere Integrationsquoten in den ersten Arbeitsmarkt zu erreichen, kündigt Alexander Müller an.

 

Text, Video: Alexander Müller, FDP, PM vom 27.01.2026

zurück

Erfolgreicher Start für den Schützenverein Falke Dasbach 1962 e.V.


Nach dem ersten Wochenende der diesjährigen Bezirksmeisterschaften kann der Schützenverein Falke Dasbach 1962 e.V. eine sehr positive Zwischenbilanz ziehen. In der Disziplin Luftpistole kehrten die Aktiven mit einer beeindruckenden Ausbeute von sechs Bezirksmeistertiteln, fünf Vizemeistern und vier Drittplazierten zurück.


Besonders stark präsentierten sich die Schützen in der Herrenklasse 1: Philipp Haas sicherte sich mit 381 Ringen den ersten Platz, gefolgt von Sven Löhr mit 375 Ringen und Lars Braun mit 369 Ringen, die die Plätze zwei und drei belegten.


Auch in den Mannschaftswertungen waren die Schützen aus Dasbach erfolgreich: Insgesamt gingen zwei Titel, und jeweils ein zweiter und dritter Platz an die Mannschaften des Vereins — ein Ergebnis, das die gute Vorbereitung und die starke Form vieler Schützen widerspiegelt.


„Dieses Ergebnis bestätigt die harte Arbeit der vergangenen Monate“, sagte ein Sprecher des Vereins. „Wir sind stolz auf die gezeigten Leistungen und blicken mit Zuversicht auf die noch bevorstehenden Termine der Bezirksmeisterschaften.“


Der vielversprechende Auftakt gibt dem Schützenverein Falke Dasbach Rückhalt und Motivation für die nächsten Wettkämpfe. Trainer und Aktive sehen die entstandene Dynamik als gutes Omen und hoffen, die erfolgreichen Leistungen fortsetzen zu können.


Quelle: Michael Hoyer, Falke Dasbach, PM vom 28.01.2026

zurück

WGN legt Wahlprogramm vor

 

In den letzten Monaten haben die Mitglieder und Kandidaten der Wählergemeinschaft Niedernhausen (WGN) ihr Wahlprogramm für die kommende Wahlperiode erarbeitet. Die Themenschwerpunkte wurden nun beschlossen und vorgelegt. Das Wahlprogramm ist für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger auf der Homepage der WGN einsehbar (wgn-niedernhausen.de).

 

Solide Haushaltsführung

Die Gemeinde plant in den nächsten drei Jahren eine Verdoppelung Ihres Schuldenstands. Die WGN lehnt teure Wahlversprechen ab. Um die damit in Aussicht gestellte erhebliche Erhöhung der Grundsteuer auf ein Minimum zu reduzieren, sollen nicht nur neue Vorhaben auf den Prüfstand, sondern auch bereits in der Planung befindliche Projekte sehr kritisch hinterfragt werden. „Nice to have-Projekte“ müssen alle Bürger über die Erhöhung der Grundsteuer teuer bezahlen.

 

Auf dem Weg zur Klimaneutralität

Nach dem Bau der beschlossenen Windräder wird die Stromerzeugung in Niedernhausen dem gesetzten Ziel einer klimaneutralen Gemeinde sehr nahe kommen. Damit wird eine langjährige Forderung der WGN umgesetzt. Neben den positiven Auswirkungen auf den Gemeindehaushalt (der aktuelle Haushaltsplan der Gemeinde geht von einem Ertrag von mehr als 900.000 EUR aus Windkraft ab 2028 aus) stellt sich jetzt auch die Frage nach weiteren Vorteilen für die Bürger. „Welches Bürgerbeteiligungsmodell kommt nun zum Tragen? Bei diesem Thema gibt es viele kompetente Bürger, die an einer Beteiligung sehr interessiert sind, um ihren persönlichen Beitrag zur Klimaneutralität zu leisten.“, so Herbert Jobelius, Kandidat der WGN.

 

Stärkung der Ortsteile / Förderung des sozialen Miteinanders

Die WGN hat bei der Aufstellung Ihrer Kandidaten für die Gemeindevertretung sehr bewusst Vertreter aller Ortsteile auf die ersten Plätze ihrer Liste gesetzt. Damit sollen die Ortsteile gestärkt und deren Belange stärker berücksichtigt werden. Zudem liegt ein Schwerpunkt des Wahlprogramms in der Stärkung des sozialen Miteinanders in den Ortsteilen. Die WGN setzt sich dafür ein, Stätten der Begegnung in den Ortsteilen zu entwickeln. Sowohl unsere Jugend, als auch ältere Menschen brauchen Anlaufpunkte in den Ortsteilen, um sich zu treffen und sich zu entfalten. „Vereinsamung im Alter ist ein großes gesellschaftliches Problem, dem wir uns auch in Niedernhausen stellen müssen“, so Dieter Aumann, Mitglied im Ortsbeirat Königshofen und Kandidat der WGN für die Gemeindevertretung.

 

Gemeindewald schützen und erhalten

Als Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, als Erholungsraum, Trinkwasserspeicher und Wirtschaftswald steht der Gemeindewald regelmäßig zur Diskussion. Derzeit stehen die Folgen der Waldschäden durch Klimastress und Schadinsekten im Fokus. „Ein Mischwald aus verschiedenen Baumarten in allen Altersklassen bietet die beste Möglichkeit, den Gemeindewald auch für künftige Generationen zu erhalten“, so WGN-Kandidat Andreas Stähler. Er begrüßt ausdrücklich, dass eine langjährige Forderung der WGN umgesetzt wurde und die Bewirtschaftung des Gemeindewaldes nun nach den FSC-Regeln erfolgt. Auch zu der schonenden Nutzung von Holz als nachwachsendem Rohstoff und Energieträger steht die WGN.

 

Weitere Themen wie Sicherheit, Bürgerbeteiligung, Infrastruktur oder Verkehr, die in den Positionspapieren beleuchtet werden, zeigen, wie die WGN mit den Herausforderungen der kommenden Jahre umgehen möchte.

 

 

Quelle: WGN, PM vom 27.01.2026

zurück

Arbeiten für Oberjosbach – Infotag


Das Team der CDU für den Ortsbeirat Oberjosbach war am Sonntag unter der Leitung des Ortsvorstehers Ralf Scheurer zu einer Info-Tour durch den Ort unterwegs. Im Mittelpunkt standen sowohl geschichtliche Aspekte als auch aktuelle und zukünftige Projekte.


Startpunkt war der Brunnenplatz, der seit 2003 als Symbol für das ehrenamtliche Engagement in Oberjosbach gilt. Planung, Errichtung, Finanzierung sowie die laufende Pflege wurden vollständig durch Ehrenamtliche getragen.


Anschließend führte der Weg zum Gemeinschaftszentrum mit Feuerwehr. Der Name des Zentrums geht auf die Mitbeteiligung der katholischen und evangelischen Kirche zurück. Die katholische Kirche brachte ein großes Grundstück aus einem Vermächtnis ein; beide Kirchen besitzen bis heute Mitnutzungsrechte. Aktuell stehen Sanierungsarbeiten sowie eine Erweiterung der Feuerwehr an. Das hierfür benötigte Grundstück wurde bereits von der Gemeinde erworben. Vorrangig ist die Erneuerung verschiedener Fenster vorgesehen.


Positiv hervorgehoben wurde die Postservice-Box der Deutschen Post, die sich als gut genutzte und wichtige Einrichtung im Ort etabliert hat.


Ein weiterer Schwerpunkt waren Themen rund um Wasser und Abwasser. Angesprochen wurden der Frischwasserkanal, die Brunnensanierung sowie die Sanierung von Sickermulden im Wald. Besonders die Mulden am Waldweg in Verlängerung der Dr.-J.-Wittemann-Straße sollten zeitnah instand gesetzt werden – sowohl im Sinne des Ziels „Wasser im Wald belassen“ als auch zur Vermeidung von Schlammabtrag aus dem Wald.


Die Bushaltestelle in der Untergasse war insbesondere wegen der geplanten Barrierefreiheit von Interesse. Die erreichte Planänderung wurde ausdrücklich begrüßt.


Am Rathaus wurde mit Freude auf die im Rahmen der Dorferneuerung erfolgte Sanierung eingegangen, einschließlich des Backes und des neugestalteten Platzes.


Die Geschichte der Kirche sowie die Bedeutung der Gedenkstätte für die Opfer der beiden Weltkriege waren weitere wichtige Themen. Ortsbeirat, Kirche und Vereine gestalten die Gedenkstunde am Volkstrauertag dauerhaft gemeinsam.


Danach folgte ein Blick auf die ehemalige Schule mit Kindergarten und Krippe, bei dem ebenfalls historische Aspekte beleuchtet wurden.


Beim Gang über den Friedhof wurden die Sanierung des Heftricher Weges sowie die historische Herrichtung der alten Friedhofsmauer aus Bruchsteinen aus der Zeit um 1867 positiv hervorgehoben. Zudem steht die Planung einer vierten Säule für die halbanonyme Bestattung auf der Tagesordnung.


Den Abschluss bildete der Besuch des Spielplatzes, ebenfalls ein Ergebnis der Dorferneuerung und des Einsatzes von über 50 Helferinnen und Helfern bei der Errichtung im Jahr 2008. Einige Spielgeräte müssen inzwischen ersetzt werden.


Zum Schluss wurde noch ein Blick in die Geschichte geworfen: die Umleitung des Josbachs vor vielen hundert Jahren zur Speisung der ehemaligen Fischteiche unterhalb des alten Ortskerns.


Quelle: CDU Oberjosbach, Manfred Racky, PM vom 26.01.2026

zurück

Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen

Ein Klick auf ein Bild und schon finden Sie mehr...