Ultranet - UTeV reicht Klage gegen BNetzA ein

 

Seit mehr als 10 Jahren läuft das Genehmigungsverfahren für das Höchstspannung-Gleich- und Wechselstrom Projekt Ultranet für ein neuartiges System der Stromübertragung. Jetzt haben Bürger und der Verein Umweltschutz-Taunus e.V. (UTeV) gemeinsam mit Unterstützung der Kommunen Hünstetten, Idstein, Niedernhausen, Eppstein und Hofheim die Klage gegen den kürzlich erfolgten Planfeststellungsbeschluss über die Kanzlei Kerkmann, Saame und Jeromin, eingereicht.

 

Lange Zeit hatten die Kommunen des RTK und MTK versucht, die BNetzA dazu zu bewegen, die Trasse mit kleinen Verschwenkungen um die Wohngebiete herum zu führen. Teilweise wäre dazu nur die Versetzung von 2-3 Masten notwendig gewesen. Wie berichtet hat sich die BNetzA gegen jede kleinräumige Verschwenkung ausgesprochen, obwohl Ministerpräsidenten, Bürgermeister und Bürger seit fast 10 Jahren konkrete Vorschläge dazu gemacht haben und in vielen Schreiben an die BNetzA darum gebeten hatten.

 

Sogar das hessische Wirtschaftsministerium und das Regierungspräsidium in Darmstadt wurden eingeschaltet. Es gab aus deren Sicht „keine unüberwindbaren Hürden“ für die Genehmigung von kleinräumigen Verschwenkungen, sondern vielmehr wurden die positiven Möglichkeiten für die Entwicklung der Städte und Gemeinden hervorgehoben.

 

Mit Beginn 2022 änderte die dem Bundeswirtschaftsministerium BNetzA aber Ihre Vorgehensweise und Strategie, mehrere Gesetzesänderungen wurden über den Bundestag auf den Weg gebracht, um Begrenzungen der Lärmimmissionen durch Corona-Geräusche aushebeln und Genehmigungsverfahren von Höchstspannungsleitungen gegen den Willen der Kommunen und Bürger mitten durch die Wohngebiete führen zu können. Die BNetzA hatte sich aufgerüstet, nicht um gemeinsame zukunftsfähige Lösungen zu erarbeiten und zu genehmigen, sondern rückwärtsgerichtet, sogenannte Bestandsmasten für die in Europa noch nicht realisierte Hybridtechnologie von Gleichstrom- und Wechselstrom-Höchstspannung auf einem Mastsystem mitten in und durch Wohngebiete zu realisieren.

 

Die betroffenen Kommunen des Taunus hatten bereits nach der sich abzeichnenden ignoranten Planung der BNetzA und des Vorhabenträgers Amprion zu Ultranet Beschlüsse gefasst, gegen diese gerichtlich beim Bundesverwaltungsgericht vorzugehen.

 

Die Klageberechtigung von Kommunen beschränkt sich gesetzlich auf planerische und verwaltungstechnische Aufgaben. Bei Themen der Umweltabwägung im Rahmen der Raumordnungsverträglichkeit und der Gesundheitsgefährdung liegt die Klagebefugnis dagegen bei Bürgern und klageberechtigten Umweltverbänden.

 

Die Gemeinschaft der Kommunen unter Leitung des RTK, der Verein Umweltschutz Taunus e.V. und eine Gruppe von klagewilligen Bürgern haben sich für die Klage bereits in den letzten Monaten gemeinsam vorbereitet und die entsprechenden Schritte unternommen. Die Klageschrift für ein Verfahren am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wurde termingerecht am 22.12.2025 von der Kanzlei KSJ im Namen mehrerer Bürger und des Vereins Umweltschutz Taunus e.V. eingereicht.

 

Für die Anfertigung der Klageschrift verbleiben nach dem Einreichungstermin genau 10 Wochen, die wie bereits bei früheren Verfahrensschritten von der BNetzA wohl nicht ohne Absicht in die Zeit der Weihnachtsferien gelegt wurden. In Voraussicht dieser bereits bekannten Vorgehensweise der BNetzA hat der Verein bereits Gutachten zu Lärmimmissionen, elektromagnetischer Strahlung und Umwelt- bzw. Raumordnung durch vereidigte Sachverständige vorbereitet.

 

Wie in jedem Genehmigungsverfahren verhindert die Einreichung der Klage beim Bundesverwaltungsgericht zwar nicht einen direkten Baubeginn der Firma Amprion auf eigenes Risiko, aber die beratende Kanzlei KSJ sieht in diesem speziellen Fall eine klare Strategie zur erfolgreichen Anfechtung des Beschlusses. Der Verein UTeV hofft mit der Klage endlich, das Milliardenprojekt Ultranet für die Energiewende doch noch zukunftsfähig und positiv gestalten zu können und nicht mitten durch die Wohnsiedlungen und gegen die Bürger und Kommunen.

 

Quelle, Bild: Umweltschutz Taunus e.V., PM vom 15.01.2026

info@umweltschutz-taunus.de 

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Wählergemeinschaften arbeiten zusammen -
WGN und OLN bündeln ihre Kräfte


Mit dem Slogan „Das kreative Gegenstück zur üblichen Parteienlandschaft“ startete die Wähler-Gemeinschaft Niedernhausen (WGN) in die Wahlkampagne 2026. Andere Fraktionen in der Gemeindevertretung betonten, die WGN gehöre nach über 40 Jahren Politik für Niedernhausen ja auch schon zu den Etablierten. „Damit haben Sie recht“, so der Spitzenkandidat Carsten Meuer. Allerdings hat sich die WGN nun neu aufgestellt. Gab es bei der letzten Kommunalwahl noch drei Bürgerlisten, gibt es nun neben den Listen der Parteien nur noch die Wähler-Gemeinschaft für Niedernhausen.

 

Gebündelte Kräfte

2021 erreichte die von Klaus Erhard gegründete Offene Liste Niedernhausen (OLN) um den ehemaligen Gemeindevertreter Martin Oehler drei Mandate. Nun haben sich die OLN-Gemeindevertreter der WGN angeschlossen. "Wir werden künftig unsere Kräfte bündeln. Gemeinsam erwarten wir ein gutes Ergebnis für unsere sachorientierte Politik für Niedernhausen.", so Carsten Meuer weiter.


Mehr Bürgerbeteiligung gefordert

Neben der Forderung nach mehr Haushaltsdisziplin stehen die Vorschläge nach mehr Bürgerbeteiligung sowie die Förderung des bürgerlichen Engagements im Zentrum des Angebots für die Wählerinnen und Wähler.


Entsprechend des Bürgerentscheids Windkraft kann sich das Bündnis auch bei anderen wichtigen Themen die Einbeziehung der Bürger vorstellen, um mehr Transparenz in den Entscheidungen der Gemeinde zu erreichen.

 

Jeder einzelne zählt

Der tagelange Stromausfall in Berlin zeigt deutlich, wie wichtig jeder Einzelne in unserer Gesellschaft ist. Wer kümmert sich um Alleinstehende und hilfsbedürftige Personen? "Wie würde in Niedernhausen Essen, Strom und Wärme organisiert?", fragt sich Günter Brandl, Fraktionsvorsitzender der OLN und Nummer 2 auf der Kandidatenliste der WGN. Doch nicht nur in Krisenzeiten ist das Thema von Bedeutung. Die Demokratie lebt von Beteiligung. Die Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungen einzubinden ist das Ziel der WGN.


Quelle: Wählergemeinschaft WGN, PM vom 14.01.2026

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Limes im Fackelschein im Idsteiner Land

Am 31. Januar wird ab 16:30 Uhr der doppelte Limes im Idsteiner Land mit den drei bekannten Turmstellen im Feuerschein zu sehen sein. Der Limesturm 3/26 bei Idstein-Dasbach wird der zentrale Treffpunkt sein. 


An der Fußgängerunterführung an der Henri-Dunant-Allee startet um 16:30 eine Wandergruppe vorbei am Limesturm 3/25 zum Turm bei Dasbach. Vom Parkplatz an der Lenzenberghalle in Niederseelbach startet ebenfalls um 16:30 eine Wandergruppe über den Limesrundweg zum Limesturm bei Dasbach. 


Von dort werden die nördliche Limeslinie mit der Turmstelle 3/25 und die südliche Limeslinie mit der Turmstelle 3/25* anhand von Feuerkörben und weiteren Lichtern veranschaulicht. Am Turm werden heiße Würstchen und jahreszeittypische Heißgetränke angeboten. Von dort aus wird der Freundeskreis kurze Fackelwanderungen auf dem Limesrundweg Idstein-Dasbach-Niederseelbach anbieten. An der Aktion beteiligen sich die Freiwillige Feuerwehr Dasbach, die Freiwillige Feuerwehr Niederseelbach, der Freundeskreis Limes im Idsteiner Land und das Technische Hilfswerk Idstein. Ebenso beteiligen sich an der Beleuchtung engagierte Privatpersonen. 


Alle Beteiligten würden sich über möglichst viele Besucher freuen, sei es um sich mit den heißen Angeboten am Turm aufzuwärmen oder auf einer kurzen Wanderung Wissenswertes über das UNESCO Welterbe in unserer Heimat zu erfahren, welches im letzten Jahr 20jähriges Jubiläum feierte. Die Parkmöglichkeiten am Turm an der L 3026 sind begrenzt. Parkmöglichkeiten finden sich in Dasbach, von wo aus der Turm entlang der nördlichen Limeslinie in ca. 10 Minuten zu Fuß zu erreichen ist. Weitere Parkmöglichkeiten gibt es Idstein, von wo aus die nördliche Limeslinie zu Fuß in ca. 25 Minuten erreicht wird. 


Die Veranstaltung wird gegen 20:00 Uhr ausklingen.


Quelle: Martin Schlicker, 15.01.2025

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Lesereihe des Autorentreffs Bad Camberg startet ins neue Jahr

Am 02. Februar 2026 um 19 Uhr eröffnet die Autorin Esther S. Schmidt die diesjährige Lesereihe des Autorentreffs Bad Camberg e.V., in Kooperation mit Bad Camberg Marketing, im Kurhaus Bad Camberg (Clubraum).


Unter dem Titel „Zwischen Alltag und Wunder – Geschichten, die die Wirklichkeit verrücken“ liest sie aus ihren eigenen phantastischen Büchern und Texten. Vorgestellt werden verschiedene Spielarten der Phantastik, darunter magischer Realismus, humorige Fantasy sowie Einblicke in größere Romanwelten.


Im Anschluss an die Lesung besteht Gelegenheit zum Gespräch, zu Fragen an die Autorin und zum Erwerb signierter Bücher. Der Eintritt ist frei.


Quelle: Autorentreff Bad Camberg, Bild: Schmidt, PM vom 15.01.2026


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LIEB/SHIEH: Zurückhaltung ist im Umgang mit dem Iran der falsche Weg


  • Bundesregierung muss sich für schärfere Sanktionen einsetzen
  • Bloße Appelle reichen nicht aus


Thorsten Lieb, Landesvorsitzender der FDP Hessen, hat sich für ein entschlossenes Vorgehen gegen das Regime im Iran ausgesprochen. „Bloße Appelle reichen nicht aus. Ein Regime, das systematisch Menschenrechte verletzt und auf die eigene Bevölkerung schießen lässt, darf kein normaler diplomatischer Partner sein. Zurückhaltung aus vermeintlicher Diplomatie ist der falsche Weg“, erklärt Lieb mit Blick auf die anhaltenden Proteste im Iran und die Brutalität, mit der das Regime diese niederzuschlagen versucht. 


Lieb hatte ein solch entschlossenes Vorgehen gegen das iranische Regime bereits im Zuge der Frau-Leben-Freiheit-Bewegung und des Todes von Jina Mahsa Amini gefordert – er hatte 2023 einen entsprechenden Beschluss des FDP-Landesparteitags initiiert. „Wir haben schon damals gewarnt, dass es mit Appellen nicht getan ist. Jetzt zeigt sich leider erneut, dass es eine konsequente außenpolitische Härte braucht. Das heißt konkret: Sanktionen nicht nur gegen den Staat, sondern auch personenbezogen gegen Mullahs und führende Militärs. Außerdem muss sich die Bundesregierung in der EU für eine Verschärfung der Sanktionen einsetzen und nicht der EU-Kommission hinterherlaufen.“


 „Die Zurückhaltung der schwarz-roten Bundesregierung verlängert das Leid der Menschen im Iran, deren Proteste Ausdruck eines langen Freiheitskampfes sind“, erläutert FDP-Präsidiumsmitglied Elias Shieh, dessen Vater 1982 aus dem Iran nach Deutschland kam. „Die Bundesregierung muss handeln. Tut sie es nicht, entscheidet sie sich faktisch gegen die Freiheitsbewegung und für die Stabilisierung des Mullah-Regimes.“


Dr. Thorsten Lieb

Landesvorsitzender



Quelle: FDP Hessen, 14.01.2026

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MUSIC, LIGHTS & BENEFIT

Rock- und Popmusik vom Feinsten, Licht- und Lasershow und sogar ein guter Zweck: die Musikschule HünstettenTaunusstein plant ein großes Benefizkonzert, das am 25. April 2026 um 19.00 Uhr im Bürgerhaus TAUNUS in Taunusstein Hahn stattfinden wird.


Unter dem Motto MUSIC, LIGHTS & BENEFIT entsteht in Zusammenarbeit mit dem Lions Club Untertaunus ein außergewöhnliches Rock- und Popkonzert, das ganz im Zeichen der Unterstützung eines wichtigen Zukunftsprojekts steht: Mit den Erlösen werden der Umbau und die Ausstattung neuer Räumlichkeiten der Musikschule unterstützt, die im kommenden Jahr in Taunusstein bezogen werden sollen.


Musikalisch erwartet das Publikum eine professionelle, große Liveband mit vier SängerInnen. Eine eindrucksvolle Lichttechnik sorgt für ein energiegeladenes Live-Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst. Von den Beatles bis Ed Sheeran wird die Bühne mit zahlreichen Hits gerockt.


MUSIC, LIGHTS & BENEFIT verbindet legendäre Songs mit gesellschaftlichem Engagement - ein musikalisches Event, das begeistert und gleichzeitig Zukunft möglich macht.


Der Kartenvorverkauf startet am Freitag, den 16.01.2026 um 12.00 Uhr über die Website der Musikschule HünstettenTaunusstein www.musikschule-ht.de. Die Plätze sind nummeriert – schnell sein lohnt sich!


Quelle: Musikschule Hünstetten Taunusstein e.V., 14.01.2026

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Neujahrsputz der Ahmadiyya Muslim Gemeinde Niedernhausen

Niedernhausen, Neujahrsmorgen – Bei klirrenden minus fünf Grad herrscht reger Betrieb auf dem Rathausplatz in Niedernhausen. Über 20 Männer und Jungen sind mit Besen, Schaufeln und Müllzangen im Einsatz. Sie sammeln ausgebrannte Feuerwerksbatterien, Raketenreste, zerbrochene Flaschen und weiteren Unrat ein und füllen diese in grüne Müllsäcke.


Es ist Neujahrsputz der Ahmadiyya Muslim Gemeinde Niedernhausen – eine Aktion mit langer Tradition. Seit Mitte der 1990er-Jahre engagieren sich Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat deutschlandweit jedes Jahr am 1. Januar für Sauberkeit und Umweltschutz im öffentlichen Raum.


Was 1992 im hessischen Nidda begann, hat sich inzwischen zu einer bundesweiten Initiative entwickelt. Nach Angaben der Glaubensgemeinschaft beteiligen sich heute muslimische Jugendliche und Männer in rund 250 Städten an der Aktion. Ziel ist es, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen und mit gutem Beispiel voranzugehen.


Auch in Niedernhausen versteht die Gemeinde den Neujahrsputz als Zeichen des gelebten Gemeinsinns. Unabhängig von Herkunft oder Religion soll damit ein Beitrag zu einem sauberen, lebenswerten Umfeld geleistet werden – gerade zum Beginn des neuen Jahres.


Text: Jochen Haupt, Bild: Ahmadiyya Muslim Gemeinde Niedernhausen, PM vom 13.01.2026

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Konzerte von Holger Pfaff in der ersten Jahreshälfte 2026


aktuell gibt es einmal für Kurzentschlossene am kommenden Sonntag, den 18. Januar 2026 - das Schpet in der Nacht-Nachholkonzert im Gemeindehaus der Emmausgemeinde in Eppstein-Bremthal. Startzeit: 17.00 Uhr. Eintritt frei - Zeitumfang des Konzertes: ca. eine Stunde


Es bleibt bei den beiden Auftritten

Im ZAK in Niedernhausen: Es werden die Foreign Feathers zu hören sein und zwar am 18. April (20.00 Uhr) und 19. April (11.00 Uhr) - damit auch jeder die Chance hat, Karten zu bekommen, nun schon der link zur Veranstaltung:

https://zak-niedernhausen.jimdoweb.com/das-programm/foreign-feathers/


Der Termin im Bürgerhaus in Nastätten mit den Foreign Feathers ist auf den Samstag, den 09. Mai 2026 verlegt worden. Es wird ein Abendtermin sein, Details gebe ich noch bekannt...

Ich hoffe,  ihr seid alle gut in das neue Jahr gestartet und freue mich wie immer auf ein Wiedersehen an einem der genannten Termine (oder auch sonst ;-).


Quelle: Holger Pfaff, 12.01.2026

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