Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Niederseelbach: Wechsel, Ehrungen und 10 Jahre erfolgreiche Nachwuchsarbeit


Die Feuerwehr Niederseelbach konnte bei ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung auf ein erfolgreiches, ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr zurückblicken. Neben Rückblicken auf besondere Ereignisse standen personelle Veränderungen, Beförderungen sowie ein emotionales Jubiläum im Mittelpunkt des Abends.

 

Mit großem Stolz erinnerten die Kameradinnen und Kameraden noch einmal an die herausragende Feier zum 100-jährigen Bestehen der Feuerwehr Niederseelbach, die im vergangenen Jahr ein Höhepunkt des Vereinslebens war und vielen Besucherinnen und Besuchern noch in bester Erinnerung ist.


Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Neuwahl der stellvertretenden Wehrführung. Die Feuerwehr verabschiedete André Heeser nach sechs Jahren engagierter Arbeit als stellvertretender Wehrführer. Die Versammlung dankte ihm herzlich für seinen großen Einsatz und sein langjähriges Engagement für die Wehr.


Zum neuen stellvertretenden Wehrführer wurde Luca Winckelmann gewählt. Die Feuerwehr Niederseelbach gratulierte ihm herzlich zur Wahl und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit in der Wehrführung.


Auch Beförderungen standen auf dem Programm:
Lara Schmitt wurde zur Feuerwehrfrau befördert, Kai Pabst zum Hauptfeuerwehrmann. Die Versammlung würdigte damit ihren Einsatz und ihr Engagement im aktiven Dienst.


Ein besonders emotionaler Moment war das 10-jährige Bestehen der Kinderfeuerwehr Niederseelbach. Seit ihrer Gründung wurde sie mit viel Herzblut von Tatjana Paul und Matthias Schwarzer aufgebaut und geprägt. Für diese außergewöhnliche Aufbauarbeit dankte ihnen die Feuerwehr ausdrücklich.


Gleichzeitig gab es einen Wechsel in der Leitung: Kai Pabst und Sabrina Klein übernehmen künftig die Verantwortung für die Kinderfeuerwehr und werden die wichtige Nachwuchsarbeit weiterführen.


Für ihren besonderen Einsatz rund um die Kinderfeuerwehr wurden Sabrina Klein und Kai Pabst zudem im Rahmen der Versammlung geehrt – ein starkes Zeichen für die große Bedeutung der Nachwuchsarbeit innerhalb der Feuerwehr.


Ein besonderer Dank galt auch Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig, die die Feuerwehr Niederseelbach stets unterstützt. Insbesondere während der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum war sie eine wichtige Stütze für die Wehr. Als Zeichen der Anerkennung überreichte die Feuerwehr ihr einen Blumenstrauß für ihre Unterstützung.



Im Anschluss an die Versammlung der Einsatzabteilung fand außerdem die Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins statt.


Zum Abschluss bedankte sich die Wehr bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihren unermüdlichen Einsatz:
Die Feuerwehr Niederseelbach steht Tag für Tag für Zusammenhalt, Engagement und Dienst an der Gemeinschaft.

 

Text: Jochen Haupt, Bilder: Lucie Maeir-Frutig, PM vom 15.03.2026

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Schützenverein Falke Dasbach zieht positive Bilanz – Erfolgreiches Jahr und sportliche Höhepunkte


Bei der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Falke Dasbach 1962 e.V. blickten Vorstand und Mitglieder auf ein ereignisreiches und insgesamt sehr erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Der Vorsitzende begrüßte zahlreiche Vereinsmitglieder sowie besonders den Ehrenvorsitzenden Erich Georg, der dem Verein seit vielen Jahrzehnten verbunden ist und dessen Engagement ausdrücklich gewürdigt wurde.


Zu Beginn der Versammlung wurde die Tagesordnung vorgestellt. Ein zusätzlicher schriftlicher Antrag von René Hermann zur möglichen Anpassung des Mitgliedsbeitrags wurde ergänzt und soll gemeinsam mit einem entsprechenden Antrag des Vorstandes im weiteren Verlauf der Sitzung beraten werden.


Im Anschluss gedachte die Versammlung der im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder. Stellvertretend wurden Hans Peter Gugger, Horst Ernst und Rudi Racke genannt. Die Anwesenden erhoben sich zu einer Schweigeminute.


Positives Fazit für das Vereinsjahr


In seinem Bericht zog der Vorsitzende insgesamt eine sehr positive Bilanz. Der Verein habe sich sowohl organisatorisch als auch sportlich weiterentwickelt und bei verschiedenen Veranstaltungen seine Leistungsfähigkeit als Gastgeber unter Beweis gestellt. Seit der letzten Jahreshauptversammlung fanden mehrere Vorstandssitzungen statt, in denen wichtige Themen für die Zukunft des Vereins beraten und Entscheidungen vorbereitet wurden.


Auch die Mitgliederentwicklung verlief erfreulich. Trotz 13 Austritten – darunter drei Todesfälle – konnten 19 neue Mitglieder gewonnen werden. Damit wuchs der Verein auf insgesamt 181 Mitglieder.


Ein großer Teil des Mitgliederzuwachses stammt aus dem Bereich der Luftdruckdisziplinen sowie aus der Großkalibergruppe. Hier wurde besonders das Engagement der verantwortlichen Trainer und Betreuer hervorgehoben, die eine aktive Trainingsarbeit aufgebaut haben. Die Trainingsabende im Schützenhaus seien inzwischen sehr gut besucht.


Erfolgreiche Veranstaltungen und Ausbildung


Ein wichtiger Bestandteil des Vereinsjahres war die Durchführung der Bezirksmeisterschaften. Insgesamt zehn Disziplinen wurden in Dasbach ausgetragen, an denen 196 Schützinnen und Schützen teilnahmen. Der Vorsitzende dankte allen Helferinnen und Helfern, die zur erfolgreichen Organisation beigetragen haben.


Darüber hinaus richtete der Verein eine Waffensachkundeprüfung aus, an der zwölf Teilnehmer teilnahmen und die alle erfolgreich bestanden. Aufgrund der positiven Resonanz soll ein entsprechender Lehrgang auch in diesem Jahr wieder angeboten werden.


Engagement in der Region


Der Schützenverein engagierte sich auch über den sportlichen Bereich hinaus im gesellschaftlichen Leben der Region. So beteiligte sich der Verein unter anderem am „Fest der Vereine“ und unterstützte den TV Idstein bei seinem Jugendcamp. Dort erhielten Jugendliche die Möglichkeit, unter Anleitung erste Erfahrungen mit Luftgewehr, Luftpistole und Lichtgewehr zu sammeln.


Auch beim Backesfest in Dasbach präsentierte sich der Verein und unterstrich damit seine Verbundenheit mit der Dorfgemeinschaft.


Parallel dazu wurde die Öffentlichkeitsarbeit weiter ausgebaut. Der Verein ist inzwischen verstärkt in den sozialen Medien präsent und berichtet regelmäßig über sportliche Erfolge und Vereinsaktivitäten.


Investitionen in das Schützenhaus


Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Modernisierung der Vereinsanlage. Im Zuge einer energetischen Sanierung wurde die Beleuchtung weitgehend auf LED-Technik umgestellt. Zudem wurden bauliche Verbesserungen am 50-Meter-Stand vorgenommen.



Ein besonderes Projekt war die Installation eines Balkonkraftwerks zur eigenen Stromerzeugung. Dieses soll künftig noch erweitert werden, unter anderem durch einen Batteriespeicher. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch Zuschüsse der Stadt sowie des Landessportbundes Hessen.

Sportliche Erfolge auf Bundesebene


Sportlich konnte der Verein im vergangenen Jahr einen außergewöhnlichen Erfolg feiern. Die 1. Luftpistolenmannschaft des Vereins schaffte erstmals den Einzug in das Bundesliga-Finale und belegte dort einen hervorragenden dritten Platz. Damit gehört Falke Dasbach nun zu den acht besten Luftpistolenmannschaften Deutschlands.


Besonders bemerkenswert sei dabei, dass die Mannschaft überwiegend aus jungen Sportschützen und -schützinnen besteht, die neben Ausbildung oder Beruf intensiv trainieren.


Auch die zweite Mannschaft konnte überzeugen und gewann die Hessenliga. Insgesamt verfügt der Verein damit über eine breite sportliche Basis und mehrere leistungsstarke Mannschaften.


Zuversichtlicher Blick nach vorn


Abschließend betonte der Vorsitzende, dass der Verein weiterhin großen Wert auf eine solide finanzielle Basis, eine starke Jugendarbeit sowie eine aktive Gemeinschaft legt. Ziel sei es, die guten sportlichen Leistungen auszubauen und gleichzeitig das Vereinsleben lebendig zu halten.


Mit einer engagierten Mitgliedschaft und zahlreichen sportlichen Erfolgen blickt der Schützenverein Falke Dasbach optimistisch in die kommenden Jahre.


Text, Bilder: Jochen Haupt, Michael Hoyer, 14.03.2026

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Polizei geht konsequent im Frankfurter Bahnhofsviertel gegen Drogenkriminalität vor / Ministerpräsident und Innenminister begleiten Razzia


„Der 7-Punkte-Plan wirkt“


Am Donnerstagabend haben Ministerpräsident Boris Rhein und Innenminister Roman Poseck das Frankfurt Bahnhofsviertel besucht, sich über die Fortschritte auf Basis des 7-Punkte-Plans der Landesregierung informiert und eine Razzia begleitet. 


Ministerpräsidenten Boris Rhein: „Die Erfolge der Frankfurter Polizei von Donnerstagabend zeigen einmal mehr, dass wir in Hessen konsequent gegen Kriminalität und für die Sicherheit unserer Bürger handeln. Der 7-Punkte-Plan wirkt – mit mehr Härte gegen Kriminelle und Dauer-Razzien gegen Dealer. Stärkere Polizeipräsenz, mehr Kontrollen und moderne Technik sorgen für ein Mehr an Sicherheit. Durch den Einsatz der mobilen Wache wird die Präsenz der Polizei im Bahnhofsviertel noch einmal erhöht und der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern gestärkt. Das ist gelebte Sicherheitspolitik – innovativ, entschlossen und zum Schutz aller, die in unserem Land leben. Ich danke den Beamten für ihren herausragenden Einsatz für unsere Sicherheit – nicht nur am gestrigen Abend, sondern an jedem einzelnen Tag.“


Innenministers Roman Poseck: „Die gestrigen Kontrollen im Frankfurter Bahnhofsviertel sollen ein klares Signal sein. Wer gegen unsere Gesetze verstößt, muss mit der Härte des Rechtsstaates rechnen. Die Polizei ist den Kriminellen auf den Fersen und zeigt, dass es keinen reichsfreien Raum gibt. Besonders stolz bin ich auf den Einsatz modernster Technologien wie der Gesichtserkennungs-App, die uns ermöglicht, Tatverdächtige direkt vor Ort zu identifizieren. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Handlungsfähigkeit unserer Beamten weiter zu stärken. Dank der Polizei hat sich das Bahnhofsviertel schon sichtbar verändert. Klar ist aber, dass es einen langen Atem braucht. Deswegen werden wir nicht müde, sondern bauen unsere Maßnahmen aus, um das Bahnhofsviertel für die Bürger noch sicherer zu machen.“


Modernste Technik und massive Polizeipräsenz gegen Drogenkriminalität


Am Dienstag, den 11. März 2026, führte die Frankfurter Polizei gemeinsam mit dem Hessischen Polizeipräsidium Einsatz und der Bundespolizei eine großangelegte Kontrollaktion im Frankfurter Bahnhofsgebiet und der Innenstadt durch. Seit dem Start der Innenstadtoffensive war es bereits die 50. Großkontrolle. Fast 200 Einsatzkräfte waren von den späten Nachmittagsstunden bis tief in die Nacht im Einsatz, um gezielt gegen die organisierte Drogenkriminalität vorzugehen. Im Fokus standen dabei bekannte Treffpunkte von Rauschgiftdealern. Unterstützt wurden die Beamten durch die Videoschutzanlage im Bahnhofsviertel, die eine lückenlose Überwachung der kritischen Bereiche ermöglichte.


Bei der gestrigen Großkontrolle wurden 414 Personen kontrolliert, 36 Strafanzeigen gestellt, 1 Haftbefehl vollstreckt und mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, die Waffenverbotszone und das Aufenthaltsgesetz festgestellt. Daneben wurden mehrere Betäubungsmittel/Arzneimittel sichergestellt.


Besonders innovativ zeigte sich die Polizei bei der Identifizierung von Personen ohne Ausweispapiere. Erstmals kam eine bundesweit einzigartige Gesichtserkennungs-App zum Einsatz, die derzeit im Pilotbetrieb auf den dienstlichen Smartphones der Frankfurter Polizei läuft. Entwickelt wurde die Anwendung im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts des INNOVATIONHUB 110 der Hessischen Polizei, des Hessischen Landeskriminalamts und des Bundeskriminalamts. Die App greift auf das Gesichtserkennungssystem des BKA zu und ermöglicht es, Tatverdächtige direkt vor Ort zu identifizieren. Voraussetzung ist ein bereits vorhandener Datensatz der zu identifizierenden Person im polizeilichen Datenbestand. Diese Form der sofortigen Identifizierung ausweisloser Personen ist bisher einmalig in Deutschland.


Doch nicht nur die hohe Zahl an Kontrollkräften sorgte für eine sichtbare Polizeipräsenz. Eine mobile Wache im Kaisertor verstärkte die Präsenz der Sicherheitskräfte im Viertel. Die mobile Wache, die seit einigen Wochen im Bahnhofsgebiet getestet wird, soll künftig als niedrigschwelliges Angebot für Bürgerinnen und Bürger sowie Anwohner dienen – sei es, um Hinweise zu geben, Fragen zu stellen oder Strafanzeigen zu erstatten. Ein weiterer Vorteil: Die mobile Wache kann flexibel und bedarfsgerecht eingesetzt werden, um auf aktuelle Beschwerdelagen zu reagieren und den Anliegen der Bevölkerung gezielt nachzukommen.

 

Quelle: Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz, Bild© HMdI, Frank Zinn, 11.03.2026

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Besuch bei der BCW Kraftfahrzeugtechnik GmbH in Idstein


Auf Einladung von Inhaber Heinz Berger besuchte eine Delegation aus Landes- und Kommunalpolitik den Firmensitz der BCW Kraftfahrzeugtechnik GmbH in Idstein. Gemeinsam mit André Stolz sowie weiteren Idsteiner Kommunalpolitikern konnten sich die Teilnehmer vor Ort ein Bild von den Betriebsabläufen und der modernen Montageanlage des Unternehmens machen.


Während des Rundgangs stellte Dr. Berger die Entwicklung des Betriebs vor. Die BCW Kraftfahrzeugtechnik GmbH bietet umfassende Dienstleistungen rund um Autoreifen und -räder an. Ergänzt wird das Angebot durch eine moderne Waschanlage. Darüber hinaus wurde das Leistungsspektrum in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut: Mit der Ansiedlung des TÜFA-Teams von Frau Trömner-Gelbe stehen Kundinnen und Kunden nun auch Sachverständigenleistungen sowie TÜV-Abnahmen direkt vor Ort zur Verfügung. Zusätzlich bereichert die Autolackiererei Haas das Dienstleistungsangebot rund ums Fahrzeug.


Aus politischer Sicht besonders interessant war Dr. Bergers Bericht über die Standortentscheidungen innerhalb seiner Unternehmensgruppe. So habe der ebenfalls zur Gruppe gehörende Hersteller von Leichtmetallrädern AUTEC seinen Sitz vor Jahrzehnten nicht in Idstein, sondern in der Pfalz angesiedelt. Ausschlaggebend seien damals vor allem fehlende geeignete Gewerbeflächen gewesen.


Dieser Rückblick unterstreicht aus Sicht der anwesenden Politiker, wie wichtig die Ausweisung und Entwicklung attraktiver Gewerbeflächen in Idstein und der Region ist. Nur so lasse sich langfristig sicherstellen, dass Unternehmen vor Ort wachsen können und Arbeitsplätze sowie Wertschöpfung in der Region bleiben.


Der Besuch machte deutlich, welche Bedeutung mittelständische Unternehmen wie die BCW Kraftfahrzeugtechnik GmbH für die wirtschaftliche Entwicklung der Region haben – und wie wichtig gute Rahmenbedingungen für ihre weitere Entwicklung sind.


Text & Bilder: Jochen Haupt, 14.03.2026

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Bau der neuen Grillhütte in Niedernhausen-Oberseelbach schreitet voran


Gute Nachrichten für den Ortsteil Oberseelbach der Gemeinde Niedernhausen: Der Bau einer neuen Grillhütte hat begonnen und macht sichtbare Fortschritte. Nachdem die bisherige Grillhütte durch eine Brandstiftung vollständig zerstört wurde, arbeiten nun engagierte Helfer daran, einen neuen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft zu errichten.


In den vergangenen Tagen wurden die ersten wichtigen Vorbereitungen auf dem Gelände getroffen. Zunächst wurde ein Graben ausgehoben, der anschließend sorgfältig mit Draht ausgekleidet wurde, um die Grundlage für das Fundament zu schaffen. Diese Arbeiten markieren den ersten Schritt beim Wiederaufbau der beliebten Grillhütte.


Am heutigen Tag stand ein weiterer bedeutender Meilenstein an: Das Fundament der neuen Grillhütte wurde gegossen. Unter der Leitung von Ortsvorsteher Andreas Hornig packten zahlreiche Helfer mit an und betonierten gemeinsam die Basis für das neue Gebäude. Der Einsatz der freiwilligen Unterstützer zeigt einmal mehr den starken Zusammenhalt innerhalb der Dorfgemeinschaft.


Mit dem Bau der neuen Grillhütte entsteht nicht nur ein Gebäude, sondern auch ein wichtiger sozialer Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger von Oberseelbach. Die Hütte soll künftig wieder Raum für Feste, Vereinsveranstaltungen und gesellige Zusammenkünfte bieten.


Die Freude im Ort ist groß, dass nach der Zerstörung der alten Hütte nun ein neuer Ort der Begegnung entsteht. Wenn die Bauarbeiten weiterhin planmäßig verlaufen, können im Ortsteil Oberseelbach schon bald wieder Feste und Veranstaltungen in einer eigenen Grillhütte gefeiert werden.


Text & Bilder: Jochen Haupt, 13.03.2026

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ESWE Versorgung stärkt das Wiesbadener Ehrenamt

Miriam ist mit dabei: Ab sofort können bei der Osteraktion auf der „Wiesbaden Crowd“ wieder neue Projekte angelegt werden.

 

Noch mehr Hilfe für wichtige Ideen: die gibt’s vor den Feiertagen wieder von der ESWE Versorgungs AG.


Um ehrenamtlich engagierte Menschen aus Wiesbaden und der Region weiter zu stärken, organisiert ESWE bereits zum 6. Mal die Osteraktion auf der „Wiesbaden Crowd“. Das ist eine eigene Internet-Plattform, auf der Vereine, Organisationen und Ideengeber mehr Geld für ihre Projekte sammeln können. Denn in Sport- und Fördervereinen von Schulen und Kindertagestätten, in Kulturgruppen, Nachbarschaftsprojekten oder sozialen Initiativen entstehen Konzepte, die die hessische Landeshauptstadt noch bunter und lebenswerter machen.


Vom 10. April bis zum 10. Mai stellt ESWE dafür auf der „Wiesbaden Crowd“ unter www.wiesbaden-crowd.de einen zusätzlichen mit 3000 Euro gefüllten Sonderfördertopf zur Verfügung. Dieser kommt allen zugute, die während dieses Zeitraums ein Projekt starten und gemeinsam mit ihrer Community finanzieren wollen. Ab einer Spende von 10 Euro gibt ESWE Versorgung jeweils 10 Euro aus dem Fördertopf hinzu.


Zusätzlich können die Projekte mit Hilfe ihrer Unterstützerinnen und Unterstützer weitere Bonusbeträge im Gesamtwert von bis zu 225 Euro sammeln: Bei 50 Unterstützenden zahlt ESWE nämlich 50 Euro, bei 75 noch einmal 75 und bei 100 Spenderinnen oder Spendern 100 Euro hinzu. So kann das Vorhaben schneller finanziert werden und bekommt eine höhere Aufmerksamkeit.


Die große Osteraktion richtet sich an alle, die etwas bewegen möchten – unabhängig von Vereinssparte oder Thema. Profitieren können zum Beispiel: Sportvereine, die neue Geräte brauchen oder Trainingsangebote planen. Kultur- und Musikgruppen, die Veranstaltungen oder Anschaffungen finanzieren möchten. Freiwillige Feuerwehren, die modernere Ausrüstung benötigen. Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen. Soziale Projekte für Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie Seniorinnen und Senioren.


Wer eine Idee hat, die Wiesbaden bereichert, findet in der „Wiesbaden Crowd“ die passende Plattform und mit der Osteraktion den perfekten Startmoment. Ideengeberinnen und Ideengeber können ihr Herzensprojekt bis zum 30. März anlegen, so bleibt noch genug Zeit für eine gute Projektvorbereitung.


Weitere Infos finden Interessierte hier.


Quelle: https://www.eswe-versorgung.de/eswe-versorgung-staerkt-das-wiesbadener-ehrenamt.html

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Bühne frei für den musikalischen Nachwuchs!

 

Die Musikschule HünstettenTaunusstein lädt am Samstag, 21. März, zu einem besonderen Konzertnachmittag ein. Unter dem Titel „BÜHNE FREI“ zeigen die Schülerinnen und Schüler der Musikschule was sie können und sorgen mit viel Energie, Leidenschaft und Spielfreude für ein abwechslungsreiches Programm in der Aula der IGS Wallrabenstein.


Zwischen 13 und 17 Uhr beginnt zu jeder vollen Stunde ein Konzertblock, sodass Besucherinnen und Besucher flexibel entscheiden können, welchen Programmpunkt sie erleben möchten. Von klassischer Musik bis hin zu modernen Stücken reicht das Repertoire, das sowohl solistisch als auch im Ensemble dargeboten wird. Da bei den Konzertblöcken jeweils unterschiedliche instrumentale Schwerpunkte gesetzt werden, bietet der Nachmittag ein breites musikalisches Spektrum: Hier ist für jeden etwas dabei.


Das Publikum darf sich auf engagierte Auftritte junger Musikerinnen und Musiker freuen, die auf der Bühne ihre Fortschritte und ihre Begeisterung für Musik teilen. Für viele von ihnen ist es eine besondere Gelegenheit, vor größerem Publikum aufzutreten und Konzerterfahrung zu sammeln.


Die Musikschule HünstettenTaunusstein freut sich über viele Zuhörerinnen und Zuhörer, die den musikalischen Nachwuchs mit ihrem Besuch und Applaus unterstützen. Der Eintritt ist frei.


Mehr Musik von der Musikschule Hünstetten Taunusstein gibt es am 25. April beim großen Benefizkonzert „Music, Lights und Benefit“ und auf dem „Midsommer Musik“ am 21. Juni. Weitere Infos, auch zu Unterrichtsangeboten, gibt es auf der Homepage www.musikschule-ht.de oder per Telefon unter: 06126-53840.


Quelle: Musikschule HünstettenTaunusstein, PM vom 13.03.2026

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Neue Infotafel markiert Start des Limesrundwegs in Niederseelbach


Der Limes-Rundweg lädt Besucherinnen und Besucher zu einer faszinierenden Zeitreise entlang der ehemaligen Grenze des Römischen Reiches ein. Eingebettet in eine abwechslungsreiche Landschaft verbindet der Rundweg Geschichte, Natur und Bewegung auf einzigartige Weise.


In Niederseelbach wurde heute an der Lenzenberghalle eine neue Infotafel feierlich eingeweiht. Sie markiert den offiziellen Startpunkt des Limesrundwegs und bietet Besucherinnen und Besuchern wichtige Hintergrundinformationen zu diesem besonderen Projekt.


Der Wanderweg führt über mehrere Kilometer zwischen Niedernhausen und Idstein und macht die römische Geschichte der Region auf eindrucksvolle Weise erfahr- und erlaufbar. Entlang der Strecke erhalten Interessierte spannende Einblicke in die Zeit, als der Limes die Grenze des Römischen Reiches bildete und das Leben in der Region maßgeblich prägte.


Der Obergermanisch-Raetische Limes ist mit rund 550 Kilometern Länge eines der größten archäologischen Bodendenkmäler Europas und gehört seit 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Während die Grenzanlage einst das Römische Reich sicherte, verbindet sie heute Menschen als kulturelles Highlight und als Ort gemeinsamer Geschichte.


Ein besonderes Merkmal des Limesrundwegs ist das starke Engagement vor Ort: Das Projekt wird maßgeblich von Ehrenamtlichen aus Niedernhausen und Idstein getragen, die mit viel Einsatz und Leidenschaft dazu beitragen, die Geschichte der Region sichtbar und erlebbar zu machen.


Der neue Startpunkt in Niederseelbach lädt nun dazu ein, den Limesrundweg selbst zu entdecken – zu Fuß, in der Natur und auf den Spuren der Römer.


Seid ihr schon einmal auf dem Rundweg unterwegs gewesen?


Text & Bilder: Jochen Haupt, 12.03.2026

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Idstein ist Hessentagstadt 2027

Hessische Landesregierung vergibt Großveranstaltung an Hochschulstadt

 

Die Hochschulstadt Idstein ist die Hessentagstadt 2027. Das hat am gestrigen Dienstag, den 10. März 2026, das Kabinett der Hessischen Landesregierung beschlossen. Die offizielle Übergabe der Ernennungsurkunde soll in den kommenden Tagen erfolgen. Dann wird auch der Termin bekanntgegeben, an dem das Großereignis stattfinden wird. Insgesamt zehn Tage lang ist Idstein 2027 Gastgeberin des großen Landesfestes, das Besucherinnen und Besucher aus ganz Hessen anziehen wird – und darüber hinaus. Das Besondere: Idstein war 2002 schon einmal Hessentagstadt – also vor genau 25 Jahren.


Bürgermeister Christian Herfurth dazu: „Viele Idsteiner können sich noch an das Fest erinnern. Das Programm war gigantisch, die Stimmung grandios. Unser Idsteiner Wir-Gefühl nahm damals seinen Anfang. Sehr viele Bürgerinnen und Bürger haben sich ehrenamtlich eingebracht, um unseren Gästen schöne Tage zu bereiten und alle waren mit Recht stolz auf das Geleistete. Nun haben wir die Chance dieses Wir-Gefühl an eine nächste Generation weiterzugeben.“


Schon vor einiger Zeit kam auch aufgrund der positiven Erfahrungen aus 2002 die Anregung aus der Politik, sich erneut um die Großveranstaltung zu bewerben. Denn die Idsteiner feierten mit ihren Gästen damals nicht nur ein einmaliges Fest, sondern die mit der Ausrichtung verbundenen Finanzmittel des Landes für Investitionsmaßnahmen haben die Stadt nachhaltig positiv verändert. So konnten neben vielen innerstädtischen Verschönerungsmaßnahmen zum Beispiel die Gänsbergspange und die Südtangente umgesetzt werden. Auch der enorme Imagegewinn für Idstein durch den Hessentag 2002 war durchaus nachhaltig: Der Tourismus nahm stark zu, Investoren wurden auf die Stadt aufmerksam.


Dass die Idee, nochmals den Hessentag auszurichten, nun so schnell Wirklichkeit werden würde, hätte wohl keiner gedacht. Nach dem Rückzug der eigentlich schon fast feststehenden Hessentagstadt für 2027, Bebra, wurde dringend Ersatz gesucht. Nachdem der Magistrat der Hochschulstadt und die Ausschüsse zugestimmt hatten, fiel die endgültige Entscheidung für eine Bewerbung in der Stadtverordnetenversammlung am 5. Februar 2026 nach intensiver Aussprache.


Der Kabinettbeschluss ist nun der Startschuss für die umfänglichen Vorbereitungen. In wenigen Monaten muss das Großevent auf die Beine gestellt werden. Die Leiterin des Referats Wirtschaftsentwicklung, Stadtmarketing und Kultur, Sabine Fritz, wurde bereits zur Hessentagbeauftragten für 2027 ernannt. Sie weiß, was sie tut: Bereits vor 25 Jahren hatte sie die Verantwortung für die Großveranstaltung.


„Ich bin überzeugt davon, dass wir es schaffen, in dieser relativ kurzen Zeit ein gelungenes Fest für alle Idsteinerinnen und Idsteiner, aber auch für unsere Gäste zu organisieren, sonst hätte ich diese Mammutaufgabe nicht noch einmal übernommen“, so Sabine Fritz. Die Stadt Idstein könne von den Erfahrungen aus 2002 profitieren. Manche Überlegungen von damals könne man kopieren, anderes müsse neu gedacht werden. Eine Herausforderung sei es, mit dem vom Land zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln für die Veranstaltung zu haushalten und die zusätzlichen Investitionsmitteln so zu verwenden, dass alle Bürgerinnen und Bürger einen Mehrwert davon haben, erklärt Fritz, die in Zeiten leerer kommunaler Kassen mit der erneuten Ausrichtung eine echte Chance für die Stadt sieht.


In den nächsten Tagen wird das Hessentagbüro eingerichtet, Schaltzentrale für alle Aufgaben rund um das Ereignis. Nach und nach werden bis zum Veranstaltungstermin dann sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung involviert. Eng zusammenarbeiten wird das Hessentagbüro mit der Hessischen Staatskanzlei, in deren Aufgabenbereich die alljährliche Durchführung des Hessentages fällt.


Erste Aufgabe der neuen Hessentagstadt Idstein wird es sein, sich beim Hessentag 2026 in Fulda zu präsentieren. Mit dabei sein sollte dann auch schon das Idsteiner Hessentagpaar. Das Bewerbungsverfahren für diese ehrenvolle und ehrenamtliche Aufgabe soll deshalb kurzfristig auf den Weg gebracht werden.


Quelle: Magistrat der Hochschulstadt Idstein, Bild: Jochen Haupt, PM vom 11.03.2026

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Was lange währt, wird endlich wahr


Nach Eröffnung des Limesrundweges im Juni vergangenen Jahres wollen wir endlich die Beschilderung nicht nur auf die Wegführung beschränken. An interessanten Punkten - also auch am Beginn des Weges bedarf es Erklärungen, die dem Interessierten Aufschluß zum im Boden verborgenen WELTKULTUR-ERBE geben. Am Mittwoch 11. März soll ab 17.30 Uhr soll die Informationstafel am Parkplatz /Eingang Lenzenberghalle durch Bürgermeisterin Lucy Maier - Frutig enthüllt werden. Der ca. 5km lange Rundweg wurde durch das Landesamt für Denkmalplege konzipiert und die Tafel vom Ortsbeirat Niederseelbach dankenswerter Weise finanziert. Wir würden Sie gerne zu dieser kleien Feier einladen und das Projekt in den Focus öffentlichen Intersesses stellen.


Quelle, Bild: Der Vorstand des Förderkreises LIMSRUNDWWEG Niederseelbach, PM vom 10.03.2026


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Einweihung neuer SOS-Wohnhäuser für Kinder und Jugendliche in Niedernhausen


Nach fast dreijähriger Bauphase war es am vergangenen Freitag so weit: das SOS-Kinderdorf Frankfurt feierte Einweihung zweier neuer Wohngruppenhäuser im Niedernhausener Ortsteil Niederseelbach. Gemeinsam mit Vertreter*innen der lokalen Politik, beteiligten Bauunternehmen sowie Unterstützer*innen und Anwohner*innen wurde der erfolgreiche Abschluss des Neubaus und der Bezug der neuen Wohngruppen feierlich begangen.


Mit den Wohngruppen schafft SOS-Kinderdorf dringend benötigte Betreuungsplätze für bis zu 16 Kinder und Jugendliche. Hier finden sie ein sicheres und schönes, meist vorübergehendes, Zuhause – einen geschützten Ort, an dem sie zur Ruhe kommen und sich entfalten können. Beide Häuser, geplant und realisiert vom Architekturbüro prosa Architektur + Stadtplanung aus Darmstadt, bieten mit einer Nutzfläche von knapp 800 Quadratmetern gute Voraussetzungen für ein gelingendes Zusammenleben. Eines der beiden dreigeschossigen Wohnhäuser ist barrierefrei und mit einem Aufzug ausgestattet. In dem zweiten Gebäude ist zusätzlich ein separat zugängliches Ein-Zimmer-Appartement für Betreutes Wohnen integriert. Es richtet sich vor allem an junge Erwachsene, die aus der Wohngruppe ausziehen und schrittweise in ein selbstständiges Leben begleitet werden.


„Für das SOS-Kinderdorf Frankfurt ist die Inbetriebnahme der beiden Wohngruppen ein bedeutender Schritt, um unsere Einrichtung weiterzuentwickeln, auf die wachsende Nachfrage nach Betreuungsplätzen zu reagieren und benachteiligten Kindern und Jugendlichen einen sicheren Ort und eine Perspektive zu bieten,“ schildert Ina Franzkewitz, Einrichtungsleitung des SOS-Kinderdorfs Frankfurt. „Wir danken allen Partner*innen für die gute Zusammenarbeit, der Nachbarschaft für die große Geduld während der Bauphase und unseren Unterstützer*innen für die Förderung dieses wichtigen Angebotes. Nicht zuletzt möchte ich unseren Mitarbeiter*innen für ihre wichtige und gute Arbeit danken.“


Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig begrüßte die neuen Mitbürger*innen der Gemeinde Niedernhausen: „Als Bürgermeisterin freut mich ganz besonders, dass hier in der Ortsmitte von Niedernhausen-Niederseelbach ein optisch ansprechendes und nachhaltig konstruiertes neues Gebäude entsteht. Noch viel schöner ist es, dass Kinder und Jugendliche in einer schwierigen Phase ihres Lebens hier ein sicheres Zuhause finden. Ich bin sicher, dass sich alle bei uns sehr wohlfühlen werden. Mit seiner engagierten Dorfgemeinschaft, dem vielfältigen Vereinsleben und einer wunderbaren Schule ist Niederseelbach der perfekte Ort für dieses Projekt!“


Ein wichtiger Aspekt des Bauprojekts ist das Thema Nachhaltigkeit. So setzt das SOS-Kinderdorf Frankfurt unter anderem auf Erdwärme, Photovoltaik, Regenwassernutzung, eine klimafreundliche Holzfassade und die Wiederverwendung historischer Baumaterialien. Für diesen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen sowie eine gute Wohnqualität und Architektur wurde das Neubauprojekt mit der Anerkennung beim 4. Hessischen Preis für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau gewürdigt.


Die Umsetzung des Projekts wurde maßgeblich durch die finanzielle Förderung engagierter Partner*innen ermöglicht. Neben privaten Spenden und Zuwendungen von Stiftungen leisteten langjährige Partnerunternehmen wie die Deutsche Postcode Lotterie, die DZ BANK AG sowie der Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen einen wichtigen Beitrag. Durch dieses gemeinsame Engagement konnten die neuen Wohnhäuser realisiert und ein dauerhaft gutes Lebensumfeld für die betreuten Kinder und Jugendlichen geschaffen werden.


Quelle: SOS-Kinderdorf, Bilder: Jochen Haupt, © Gina Hartwich, PM vom 09.03.2026

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Terzschlag Niedernhausen e.V. begeistert mit frischem Repertoire und gesunder Stimme.


Vom 06. bis 08. März 2026 traf sich der gemischte Chor »Terzschlag Niedernhausen e.V.« aus Niederseelbach zum jährlichen Probenwochenende in Bad Kreuznach. Unter der bewährten Leitung des Chorleiters Arnulf Reinhardt und mit der großartigen Klavierbegleitung von Anna Reinhardt wurde das Repertoire des Ensembles nicht nur aufgefrischt, sondern auch mit viel Engagement und musikalischer Präzision ausgefeilt. Die Sängerinnen und Sänger zeigten dabei, wie moderne Chormusik mit Spaß und Anspruch harmoniert.


Im Mittelpunkt standen aktuelle Hits und Popsongs der letzten Jahre, aber auch Balladen und Besinnliches. Diese Lieder repräsentieren das zeitgemäße und abwechslungsreiche Repertoire, das den Chor auszeichnet. Geschätzt wird der besondere Sound des Chores. Die Probenarbeit war geprägt von intensiven Stimmbildungsübungen, die nicht nur das musikalische Niveau steigerten, sondern auch die stimmliche Gesundheit der Mitglieder förderten.


Die positiven Auswirkungen des Chorgesangs auf die Gesundheit sind wissenschaftlich belegt. Regelmäßige chorische Stimmbildung stärkt die Atemmuskulatur, fördert die Durchblutung und verbessert die Körperhaltung. Durch gezielte Übungen wird die Stimme trainiert, Verspannungen werden gelöst und das Wohlbefinden gesteigert. Darüber hinaus sorgt das gemeinsame Singen für Stressabbau und hebt die Stimmung – ein echtes Wellnessprogramm für Stimme und Seele. Der Chor Terzschlag legt großen Wert darauf, diese gesundheitsfördernden Aspekte in die Probenarbeit zu integrieren und so ein ausgewogenes Verhältnis zwischen musikalischer Leistung und persönlichen Wohlfühlmomenten zu schaffen.


Der Verein hat auch personell neue Impulse erhalten: Thomas Stockhausen bleibt Vorsitzender, Tatjana Paul übernimmt das Amt der zweiten Vorsitzenden. Reinhard Koy-Oberthür als Kassenwart und Kathi Kilb als Schriftführerin komplettieren den Vorstand. Das Ziel ist klar: »Wir möchten uns in Niederseelbach und Umgebung als Ensemble etablieren und sind gerne der stimmlich-musikalische Rahmen für besondere Feste«, so Stockhausen. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen, denn Chorgesang verbindet Generationen und fördert nicht nur die musikalische, sondern auch die soziale Gesundheit. Interessierte können sich für eine Schnupperprobe anmelden – die Chorproben finden immer dienstags von 19:30 bis 21:00 Uhr in der Gud Stubb der Lenzberghalle Niederseelbach statt.


Der Chor freut sich bereits auf das Sommerfest am 29. August 2026, zu dem alle Niederseelbacher und Gäste aus der Umgebung eingeladen sind. Außerdem wird Besinnliches zur Weihnachtszeit am Adventsmarkt am 12. Dezember 2026 vorgetragen. Damit zeigt Terzschlag Niedernhausen e.V., wie Musik die Menschen zusammenbringt und das kulturelle Leben bereichert.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Schnupperprobe unter www.chor-terzschlag.de.


Quelle, Bilder: Martin Brömser, Terzschlag Niedernhausen e.V., PM vom 09.03.2026

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Was Sie über E-Mobilität noch nicht wissen konnten


Lions Club Niedernhausen lädt zum interaktiven Vortrag ein


Der Lions Club Niedernhausen lädt am 16. März 2026 zu einem offenen Clubabend ein und richtet sich dabei ausdrücklich auch an Medienvertreter. Im Mittelpunkt steht ein Thema mit hoher gesellschaftlicher Relevanz: die Zukunft der Mobilität.

Die Lions widmen sich regelmäßig Vorträgen, die Transformationsprozesse und aktuelle Entwicklungen beleuchten.


Unter dem provokanten Titel „Was Sie über E-Mobilität noch nicht wissen konnten“ berichtet der Innovationsjournalist Markus Schöttle aus mehreren Jahrzehnten Berufserfahrung. Bereits in den 1990er-Jahren wirkte er an der Entwicklung des Elektroauto-Pioniers Hotzenblitz mit. Einer der Mentoren des damaligen Startups war Club-of-Rome-Mitgründer Professor Frederic Vester.

Nach dem Konkurs des Unternehmens wechselte Markus Schöttle in den Journalismus – zunächst zu einer Automobilfachpublikation des Süddeutschen Verlags, später als stellvertretender Chefredakteur eines Wissenschaftsmagazins bei Springer Nature in Wiesbaden. Seine internationale Arbeit ist geprägt von vertraulichen Hintergrundgesprächen mit Brancheninsidern, tiefem technologischem Wissen und analytischer Betrachtung industrieller Transformationsprozesse. Darüber hinaus initiierte und moderierte er drei Fachkongresse, da ihm Dialog und Diskurs besonders wichtig sind.


In Niedernhausen möchte Markus Schöttle Hintergründe aufzeigen, Orientierung geben und zu einer fundierteren Meinungsbildung beitragen. Der Abend ist interaktiv gestaltet – das Publikum, insbesondere Medienvertreter, sind aktiv eingebunden.


Termin: 16. März 2026, 19.45 Uhr

Ort: Restaurant Firenze, Idsteinerstraße 98, 65527 Niedernhausen

Um Anmeldung bis zum 14. März wird gebeten unter: michael@kiezundko.de


Weitere Vorträge des Lions Club 2026:


  • „Zukunft des Gewerbes (in Niedernhausen)“ am 18. Mai
  • „Zukunft der Finanzwelt“ am 15. Juni

Mehr Informationen: https://niedernhausen.lions.de/


Quelle: Michael Kietzmann, Lions Club, PM vom 08.03.2026


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Ultranet – planerischen Fehlentscheidung der BNetzA mit Konsequenzen


Amprion, die Vorhabenträgerin für das Ultranet-Projekt, hat in dieser Woche in einem Schreiben an die Anwohner der Trasse angekündigt, dass man trotz eines erheblichen Klagerisikos plane, mit Umbau bestehender Masten im März 2026 zu beginnen. Dauern sollen diese Arbeiten voraussichtlich bis Oktober 2026. In Hünstetten, Idstein, Eppstein, Niedernhausen und Hofheim sollen ca. 15-20% aller Masten besonders in den Wohngebieten auf der Vorschlagstrasse der Amprion um bis zu 10m erhöht oder vollständig neu gebaut werden. Bei entsprechender Entscheidung des obersten Verwaltungsgerichts für die Kläger ginge das Klagerisiko zu Lasten von Amprion.

 

Der Verein Umweltschutz Taunus e.V. (UTeV) hatte bereits im Dezember fristgerecht Klage gegen den aus Sicht der beauftragten Rechtsanwälte nicht gesetzeskonformen Planfeststellungsbeschluss der Bundesnetzagentur für Ultranet beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht. Der Verein arbeitet dabei eng mit den durch die Trasse betroffenen Kommunen von Hünstetten bis Hofheim sowie mit den Landkreisen Rheingau-Taunus und Main-Taunus zusammen und wird von diesen unterstützt.

 

Fristgerecht hat der Verein UTeV und die privaten Kläger mit Ihren Rechtsanwälten nun auch die ausgearbeitete Klagebegründung eingereicht. Die eingereichte Klage richtet sich sowohl gegen die Fehler im Planfeststellungsbeschluss 2025 als auch gegen Fehler in dem zugrunde liegenden Bundesfachplanungsbescheid von 2022, gegen den erst nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses formal geklagt werden durfte.

 

Als Teil der Klagebegründung werden ebenfalls fachliche Stellungnahmen zweier unabhängiger Gutachter zu den offensichtlichen sachlichen Fehlern in der Planfeststellung und der Bundesfachplanung der BNetzA aufgeführt. Die Vorzugswürdigkeit der vorgeschlagenen sehr begrenzten lokalen Verschwenkungen (tlw. nur 2-3 Masten) gegenüber der Vorschlagstrasse von Amprion und der BNetzA wird in beiden Gutachten klar und eindeutig dargelegt.

 

In seinem Gutachten zu elektromagnetischen und Ionenimmissionen (kleine geladene Partikel die von der Leitung ausgehen) des neuen Hybridsystems Ultranet stellt der Gutachter fest, dass es nur sehr wenige und unzureichende Erfahrungsberichte und keine gesicherte Grenzwert-Empfehlungen für Wohnungen und Wohngebäude dazu gibt. Das Vorsorgeprinzip des Grundgesetzes sei deshalb für diese neue Technologie zwingend anzuwenden. Die Trasse sei so zu planen, dass die Immissionen in Wohngebieten so gering wie möglich bleiben und die Vorschriften des Landesentwicklungsplans, die hier missachtet wurden, seien einzuhalten.

 

Ein unglaublicher Missstand wurde im EMV-Gutachten ebenfalls aufgezeigt. Die Grenzwerte der 26. BImSchV wurden bereits seit vielen Jahren bei Normalbetrieb (380 kV AC) in der Vorschlagstrasse durch die dort bereits befindliche reine Wechselstromleitung nicht eingehalten. Ein Tatbestand, der deutlich macht, wie teilweise leichtfertig die BNetzA aber vor allem der Betreiber Amprion mit dem Schutzgut Mensch umgehen.

 

Im zweiten Gutachten hat der eingeschaltete Umweltgutachter aufgezeigt, dass es beim Trassenvergleich der Vorschlagstrasse von Amprion mit den lokalen Verschwenkungen auch aus biologischer und naturschutzrechtlicher Sicht fehlerhafte Bewertungen und Einstufungen gab, sowie eine unzureichende und unvollständige Ermittlung der Belange der Raumordnung und der Kommunen und Bürger.

 

Unabhängig von dieser Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht wären BNetzA und Amprion erheblich besser gefahren, wenn beide schon vor 10 Jahren auf die von Bürgern, Kommunen und Land gemachten Vorschläge besser eingegangen wären und die schon damals konkret vorgeschlagenen lokalen Verschwenkungen für Ultranet besser berücksichtigt hätten. Es gibt Unterlagen aus denen hervorgeht, dass diese lokalen Verschwenkungen auf Grund von Weisungen aus dem BWiM im Frühjahr 2022 abgeblockt wurden, ein Eingriff des Ministeriums, der für die „unabhängige“ Genehmigungsbehörde BNetzA skandalös wäre.

 

Damit nicht genug, planen jetzt Amprion und die BNetzA die neuen Gleichstrom-Systeme des Rhein-Main Link genau in die von den Kommunen vorgeschlagenen, alternativen Verschwenkungskorridore für Ultranet zu legen.


Quelle: Kommunalen Arbeitsgruppe Ultranet

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Selbstbestimmtes Wohnen & Leben: Senioren Union Idstein begrüßt „Netzwerk Wohnen“


Es ist der Wunsch fast aller älteren Mitbürger, ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Doch die meisten Wohnungen sind nicht seniorengerecht und erschweren den Alltag zusätzlich.


Die Senioren Union Idstein begrüßt am Dienstag, den 17. März 2026 um 15 Uhr im Hotel Felsenkeller, Schulgasse 1, Idstein, das „Netzwerk Wohnen“. Das Netzwerk Wohnen berät Bürger ehrenamtlich zu Möglichkeiten der Wohnraumanpassungen, Hilfreichen Techniken, Einsatz von Hilfsmitteln und Fördermöglichkeiten.


Es werden Lösungen für die individuelle Wohnsituation direkt vor Ort gesucht. Die Senioren Union lädt alle interessierten Bürger ein, sich über die umfangreichen Möglichkeiten zur altersgerechten Wohnung zu informieren. Kontakt und weitere Infos auf: www.senioren-union-idstein.de


Quelle: Senioren Union Idstein, PM vom 08.03.2026

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