100 Tage FSJ

 

Für alle Schulabgänger, die sich noch nicht entschieden haben, wie es für sie weitergeht, könnte ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur ein guter Zwischenschritt sein. Die Musikschule HünstettenTaunusstein ist bereits seit 2015 eine der Einsatzstellen im Kulturbereich und sieht es als ihre Aufgabe aber auch als Chance an, junge Menschen in dieser wichtigen Lebensphase zu begleiten. Seit September 2025 gehört Keanu Sagner zum Team der Musikschule, dessen Platz in diesem Jahr von der Sparkassen-Kulturförderung unterstützt wird. 100 Arbeitstage in der Musikschule sind ein guter Zeitpunkt für eine Zwischenbilanz. Keanu: „Nach meinem Schulabschluss stand für mich noch gar nichts fest: Studieren? Ausbildung? Wenn ja, was überhaupt? Ich habe mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Musikschule HünstettenTaunusstein entschieden. Das schien mir eine gute Möglichkeit zu sein, mich auszuprobieren, Verantwortung zu übernehmen und in einem musikalischen Umfeld tätig zu sein. Nach hundert Tagen kann ich sagen, dass diese Entscheidung genau richtig war.“

 

Der Arbeitsalltag in der Musikschule ist sehr abwechslungsreich. Vormittags arbeitet Keanu in der Verwaltung. Dort kümmert er sich um die Inventarisierung der Musikinstrumente, schreibt E-Mails, hilft bei der Planung von Veranstaltungen, managed die Social-Media-Accounts der Musikschule und steht viel in Kontakt mit Schülerinnen und Schülern wie auch mit den Lehrkräften. Bei den regelmäßigen Teambesprechungen wird er in die Entscheidungen mit eingebunden, denn ein FSJler bringt frische Perspektiven und neue Ideen mit – das hilft, um eigene Routinen zu überdenken und zu reflektieren.  Nachmittags ist Keanu in der von der Musikschule organisierten Ganztagsbetreuung eingesetzt. Dort unterstützt er die SchülerInnen der nahen IGS Wallrabenstein bei den Hausaufgaben, spielt mit ihnen oder geht mit ihnen in die Turnhalle. Diese Mischung aus Büroarbeit und Schülerbetreuung sorgt dafür, dass kein Tag langweilig ist.

 

Keanu: „Ich bin wirklich überrascht, wie vielseitig die Arbeit als FSJler an der Musikschule HünstettenTaunusstein ist. Man bekommt Einblicke in Organisation, Unterricht, Konzerte und arbeitet viel im Team zusammen. Am meisten Spaß macht mir die Arbeit mit den Instrumenten. Ich spiele selbst E-Bass und finde es spannend, was man hier alles kennenlernen kann. Gleichzeitig bin ich aber auch gerne in der Betreuung, da sie einen schönen Ausgleich zum Büro bietet und ich direkten Kontakt zu den Jugendlichen habe. Mittlerweile habe ich durch das FSJ eine klare Vorstellung davon, wie es nach dem Jahr weitergehen soll.“

 

Für alle, die vielleicht noch nicht wissen, was sie nach der Schule machen wollen, aber Lust auf neue Erfahrungen, Musik, Abwechslung und Arbeit mit Menschen haben, ist ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur genau das Richtige. Heidi Kopetzki, Leiterin der Musikschule: „Auch für uns ist das FSJ eine gute Investition – in junge Menschen und in die Zukunft kultureller Bildung.“

 

Quelle: Musikschule HünstettenTaunusstein, Fotos: Heidi Kopetzki, PM vom 02.03.2026

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Finanzminister Lorz informiert in Oberjosbach über Landes- und Kommunalthemen

 

Im Rahmen des Kommunalwahlkampfs besuchte der Hessische Finanzminister Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz am Samstag Oberjosbach. Auf Einladung der CDU stellte er sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger und sprach über die Bedeutung der Kommunalpolitik, die finanzielle Lage Hessens sowie aktuelle bundespolitische Entwicklungen.

 

In seiner Begrüßung betonte Lorz die besondere Rolle der Kommunen: „Die Herzkammer unseres demokratischen Gemeinwesens schlägt in den Städten und Gemeinden. Hier erleben die Menschen Politik unmittelbar – und hier kann auch am direktesten gestaltet werden.“

 

Der Minister unterstrich seine persönliche Verbundenheit zur Region. Als Bewohner von Wiesbaden-Auringen sei er regelmäßig in Niedernhausen und schätze die Entwicklung der Gemeinde sehr. Besonders hob er die Arbeit von Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig hervor, mit der ihn eine langjährige Zusammenarbeit verbinde. Niedernhausen sei gut aufgestellt und verfüge über stabile kommunalpolitische Strukturen.

 

Als Finanzminister ging Lorz ausführlich auf die Unterstützung der Kommunen durch das Land Hessen ein. Programme wie die Hessenkasse und kommunale Investitionsprogramme hätten maßgeblich zur finanziellen Stabilisierung beigetragen. Die Anliegen der Städte und Gemeinden würden regelmäßig in die landespolitischen Beratungen einfließen.

 

„Gerade weil viele politische Entscheidungen finanzielle Auswirkungen haben, stehen wir im engen Austausch mit den Kommunen“, so Lorz. Die Landesregierung habe die kommunale Ebene stets im Blick und setze sich für verlässliche Rahmenbedingungen ein.

 

Mit Blick auf Spekulationen über eine mögliche Mehrwertsteuererhöhung auf Bundesebene stellte Lorz klar, dass ihm hierzu keine konkreten Pläne bekannt seien. „Ich baue meinen Haushalt nicht auf Spekulationen auf. Mir liegen keinerlei konkreten Anhaltspunkte für eine Mehrwertsteuererhöhung vor“, betonte er. Eine solche Maßnahme sei wirtschaftlich zudem kritisch zu bewerten, da sie den Konsum zusätzlich belasten könnte.

 

Auf Nachfrage zu den Haushaltsauswirkungen verschärfter migrationspolitischer Maßnahmen erklärte Lorz, dass sinkende Zugangszahlen bereits zu spürbaren Entlastungen bei den unmittelbaren Unterbringungskosten geführt hätten. Diese Reduktionen bewegten sich im dreistelligen Millionenbereich. Gleichzeitig verwies er darauf, dass langfristige Integrations- und Sozialkosten weiterhin eine wichtige Rolle spielten.

 

Abschließend dankte der Minister den kommunalpolitisch Engagierten für ihren Einsatz. Eine lebendige Demokratie lebe vom Engagement vor Ort – sei es in der Gemeindevertretung, in Parteien oder in der Jungen Union.

 

Zum Dank für seinen Besuch erhielt der Minister ein regionales Präsent aus Oberjosbach. Beim anschließenden gemeinsamen Foto nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

 

Text & Bilder: Jochen Haupt, 01.03.2026

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Für Oberjosbach arbeiten - Praxistag


Der Leitsatz der CDU Oberjosbach lautet seit vielen Jahren "Für Oberjosbach arbeiten". Der Praxistag galt der Pflege von Geo- und Waldinfopfad.

Ab 9.00 Uhr ging es an die Arbeit. Eingeteilt in drei Arbeitsteams, zwei Teams waren an anderen Tagen tätig, säubern der Tafeln, Tafelfüße von Laub und Erde befreien sowie eventuelle Schäden feststellen. Bewuchs war ebenfalls zu entfernen. 


Die CDU pflegt seit Beginn vor 40 Jahren den damaligen Waldlehrpfad, heute Waldinfopfad, seit etwa 20 Jahren den hinzugekommenen Geo Pfad, der auf Initiative von Oberjosbach, Ortsbeirat und Förderverein 800 Jahre Oberjosbach, mit Spenden und dem Naturpark Rhein-Main eingerichtet wurde. Vielen Dank an den Naturpark für die gute Kooperation. 


Für die Waldbesucher lohnt es sich, die Informationen beider Pfade zu nutzen. Eine Besonderheit bildet die Station über Kriegseinflüsse im Oberjosbacher Wald. Hier der Bombenkrater, der vor 81 Jahren entstand, mit der Info Tafel. Dieser Bombenkrater gibt Einblick in die Bodenfeuchtigkeit bei ausreichender Bodennässe. So auch jetzt wieder. Allerdings setzte die Füllung in diesem Jahr erst Mitte Februar ein. Für die CDU ist dieser Bombenkrater eine "Messstation" für den Wasserstand im Boden.


Quelle: Manfred Racky, CDU Oberjosbach, 01.03.2026


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