Idstein hat ein Hessentagpaar
Anna-Lena und Thiemo Hagen präsentieren die Hochschulstadt beim großen Landesfest 2027
Einen ersten kleinen Auftritt hat das Hessentagpaar 2027 bei der Eröffnung des Idsteiner Weinfestes mit Bravour gemeistert: Seite an Seite mit Bürgermeister Herfurth werden Anna-Lena und Thiemo Hagen künftig viele weitere Termine absolvieren. Das junge Ehepaar wurde aus insgesamt neun Paar- und vier Einzelbewerbungen ausgewählt, um der Hessentagstadt Idstein ein Gesicht zu geben. Bürgermeister Herfurth dazu: „Wir hatten viele tolle Bewerbungen. Davon waren zunächst sechs in der engeren Auswahl und zu einem Kennenlerngespräch eingeladen. Drei Paare davon konnten uns überzeugen – alle drei hätten wir uns gut vorstellen können. Letztlich war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Aber nun sind wir sehr glücklich mit unserer Wahl.“
Beim Weinfest plauderten die beiden schon aus dem Nähkästchen: Bereits als Kinder waren beide – damals noch unabhängig voneinander – beim ersten Hessentag 2002 in Idstein dabei. Beide ließen sich damals auf einem Polizeimotorrad ablichten – eine der beliebten Aktionen für Kinder. Die entstandenen Polaroid-Fotos seien bislang zwar noch nicht wieder aufgetaucht, die Suche dauere jedoch an. Auch an eine Fahrt mit dem Riesenrad können sich beide erinnern. Als sie hörten, dass der Hessentag 25 Jahre später erneut in Idstein stattfinden wird, war ihnen sofort klar, dass sie sich aktiv einbringen wollen. Beim Osterfrühstück hätten ihre Familien sie ermutigt, sich als Hessentagpaar zu bewerben. Wenige Tage vor ihrer kirchlichen Trauung in der Idsteiner Unionskirche kamen sie dann zum Kennenlerngespräch ins Idsteiner Rathaus – und konnten letztlich mit Charme und Natürlichkeit überzeugen.
Beide sind 28 Jahre alt. Thiemo ist in Idstein aufgewachsen, Anna-Lena stammt aus Wüstems. Thiemo arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, Anna-Lena ist Ingenieurin bei der Mercedes-Benz AG in der Planung Karosseriefertigung. Beiden gleich ist ihr intensives ehrenamtliches Engagement. Er engagiert sich insbesondere im Fußball, unter anderem als Schiedsrichter und in der Jugendarbeit des FC Waldems. Anna-Lena leitet eine NAJU-Gruppe (Naturschutzjugend) und ist aktiv in der Fastnacht – im Gardetanz, als Teil des Sitzungskomitees und bei der Moderation der Kappensitzung.
„Die Qualitäten, die sie sich durch ihr ehrenamtliches Engagement angeeignet haben, dürften ihnen bei der Ausübung ihres neuen Amtes hilfreich sein“, so die Hessentagbeauftragte der Stadt Idstein, Sabine Fritz. Derzeit arbeitet eine Schneiderei an der Kleidung für die künftigen Auftritte des Paares. Die Amtszeit beginnt offiziell mit der Fahnenübernahme beim Hessentag in Fulda und endet am 20. Juni 2027 mit der Weitergabe eben dieser Fahne an die Vertreter der nächsten Hessentagstadt beim Festzug in Idstein. Ein spannendes und erlebnisreiches Jahr steht Anna-Lena und Thiemo Hagen bevor.
Quelle: Stadt Idstein, Foto: Stadt Idstein, PM vom 18.05.2026
Sommer im Schloss - Das Fest, das alles verbindet!
Wiesbaden – Ein ganz besonderes Sommererlebnis bietet das Fest „Sommer im Schloss“ für Kinder, Familien und alle Interessierten diesen Samstag, 30. Mai 2026 ab 12 Uhr bis 18 Uhr. Im atmosphärischen Ambiente des Jagdschlosses Platte sind von Künstler- und Flohmarktständen über Kinderaktionen bis hin zu einer Chill-Out-Area für jeden Geschmack etwas dabei. Die angehenden Veranstaltungskaufleute der Klasse 11.51 (Friedrich-List-Schule Wiesbaden) realisieren in Kooperation mit der Wiesbaden Congress und Marketing GmbH dieses Projekt. Der Eintritt ist für alle Besuchenden frei.
Mit „Sommer im Schloss“ laden die Auszubildenden im Jagdschloss Platte zu einem Sommerfest ein. Die Besuchenden erwartet ein vielfältiges Stöberangebot bei den Verkaufsständen zu ausgewählten Handwerks- und Secondhand-Waren. Auf dem Programm für die kleinsten Gäste stehen bunte Bastel- und Schminkstationen sowie Spielspaß auf einer Hüpfburg. Natürlich ist auch für eine umfassende Verköstigung gesorgt mit Foodtrucks, Waffelund Kuchenständen. Leckere Getränke können in der Outdoor-Chill-Out Area genossen werden, wo DJ Xaver Schulz auflegt. Kunstbegeisterte können beim Workshop „Vi.VisionART“ ihre Fertigkeiten weiterentwickeln und kreative Werke schaffen. Dazu kommt die Sonderaktion, wo tolle Gewinne von den Sponsoren des Festes auf alle Teilnehmenden warten.
Alle Besuchenden können sich auf einen sommerlichen Tag voller Aktionen, Flanieren und genussvollen Flair an einem der schönsten Orte Wiesbadens freuen.
Die Veranstaltung ist in Kooperation mit der Friedrich-List-Schule Wiesbaden und Wiesbaden Congress und Marketing GmbH entstanden.
Quelle: Emily Richter, 18.05.2026
Verabschiedung und Außerdienststellung der Stadtwache Eppstein
Die Stadt Eppstein bedankt sich bei der Stadtwache Eppstein, die seit den 1960er Jahren in und für Eppstein aktiv war. Sie wurde in einem Festakt auf Burg Eppstein Mitte Mai 2026 von Bürgermeister Alexander Simon und Erster Stadträtin Andrea Sehr außer Dienst gestellt.
Laudatio für die Stadtwache Eppstein durch Bürgermeister Alexander Simon am 14. Mai 2026
Im schönsten Teile unseres Taunusgebirges, wo der felsbekrönte „Rossert“ und der waldumrauschte „Staufen“ ihre Höhen zu den Wolken erheben, liegt in dem tiefeinschneidenden Knotenpunkte Dreier dort sich vereinigenden Täler das Städtchen Eppstein. Zum Schutze und zum Trutze wird die Stadt und ihre Bürgerschaft vor äußeren und inneren Feinden bewacht. Mit dieser ehrenvollen Aufgabe haben wir unsere Stadtwache Eppstein betraut. Heute aber ist der Tag gekommen, die Stadtwache Eppstein von den übertragenen Aufgaben zu entbinden.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger, verehrte Mitglieder der Stadtwache Eppstein und des Burgvereins Eppstein,
heute kommen wir in einem besonderen Moment zusammen. Es ist ein Anlass, der gleichermaßen von Dankbarkeit, Respekt und auch ein wenig Wehmut geprägt ist. Wir verabschieden heute die Stadtwache Eppstein und stellen sie offiziell außer Dienst. Über viele Jahre hinweg war die Stadtwache ein sichtbarer und verlässlicher Bestandteil unseres öffentlichen Lebens. Ihre Mitglieder haben nicht nur auf Burg Eppstein und der Altstadt gewirkt, sondern waren im gesamten Stadtgebiet gegenwärtig. Die Aufgaben der Stadtwache waren vielfältig. Natürlich und nach historischem Vorbild ging es um die Abwehr äußerer Feinde und innerer Bedrohungen, um Sicherheit für die Bevölkerung: gut, im Vereinsleben wurde dies etwas weit ausgelegt, aber die Stadtwache war natürlich da für uns Eppsteinerinnen und Eppsteiner. Viele erinnern sich noch an die Feste zur Stadterhebung, also anlässlich der Verleihung der Stadtrechte aus dem Jahr 1318. Das 700-jährige Jubiläum im Jahr 2018 ist noch nicht allzu weit entfernt und die Stadtwache war ein wesentlicher Bestandteil. Aber auch die legendären Prangerfeste an Christi Himmelfahrt haben viele Gäste von Nah und Fern nach Eppstein und auf die Burg gebracht. Ihr habt dafür gesorgt, dass Stimmung in die Bude kam. Ich kann mich noch erinnern, als ihr anlässlich der 800-Jahr-Feier von Bremthal dort gemeinsam mit Schultheiß (Bürgermeister) Ralf Wolter auf dem dortigen Dorfplatz aufmarschiert seid und die angeblich „wilden“ Bremthaler zur Ordnung gerufen habt. Zum Abschluss des Eppsteiner Weihnachtsmarktes gab es immer das von der Stadtwache organisierte bengalische Feuer, eine wundervolle Tradition. Mit euren zahlreichen Spenden für soziale Projekte im Stadtgebiet habt ihr stets Großmut gezeigt.
Die Eppsteiner Stadtwache war da, wenn Hilfe gebraucht wurde. Für diesen Einsatz spreche ich Ihnen heute auch im Namen der städtischen Gremien und vieler Bürgerinnen und Bürger unseren aufrichtigen Dank aus. Eine Stadt lebt nicht allein von Gebäuden, Straßen oder Planungen. Unsere Stadt lebt von den Menschen, die Verantwortung übernehmen. Von Menschen, die bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren. Genau dafür stand die Stadtwache Eppstein.
Die Entscheidung zur Außerdienststellung wurde nach sorgfältiger Abwägung von euch als Stadtwache selbst getroffen. Strukturen verändern sich eben und alles hat seine Zeit. Solche Entscheidungen sind niemals leicht insbesondere dann nicht, wenn sie mit Menschen verbunden sind, die über Jahre hinweg engagierte Arbeit geleistet haben. Deshalb soll dieser heutige Tag nicht allein das Ende einer Institution sein, sondern zum einen die Würdigung der geleisteten Arbeit und dienste und ein Fortwirken dieser Grundzüge beim Burgverein Eppstein. Stadtwache, Burgverein und auch die Burgschauspieler sind allesamt dem Wahrzeichen unserer Stadt eng verbunden. Der Burgverein Eppstein, der Vorstand und Vorsitzende Ramon Olivella haben ein Versprechen abgegeben: sie wollen den Mainzer Keller, das Wohnzimmer der Stadtwache, in eine neue Epoche führen und dabei den Geist und den Spirit der Stadtwache nicht vergessen. Wir als Stadt Eppstein haben das unterstützt und ich freue mich, dass wir gemeinschaftlich, natürlich in Absprache und mit Genehmigung der Denkmalschutzbehörden diesen Raum sanieren können. Es wird ein Ort für den Burgverein entstehen, aber eben auch ein Ort des Erlebens für Besucherinnen und Besucher von Burg Eppstein.
Wir danken allen Mitgliedern und Unterstützern, Freunden und Gönnern der Stadtwache Eppstein, gedenken wollen wir derer, die nicht mehr unter uns sind. Unser aller besonderer Dank gilt allen ehemaligen und aktuellen Mitgliedern der Stadtwache ebenso den Familien und Angehörigen. Sie haben Spuren hinterlassen, die bleiben. Auch wenn die Stadtwache künftig nicht mehr im Dienst sein wird, bleibt ihr Wirken Teil der Geschichte unserer Stadt. Liebe Mitglieder der Stadtwache, Sie können mit Stolz auf das Geleistete zurückblicken. Sie haben Verantwortung übernommen und unserer Stadt über viele Jahre hinweg gedient. Dafür sagen wir heute: Danke.
Quelle: Stadt Eppstein, 18.05.2026
Heftrich – Alte Bilder erzählen: Heftricher Dorfleben
Auch in diesem Jahr wird es in Heftrich in der Willi-Mohr-Halle wieder einen interessanten und vergnüglichen Nachmittag mit alten Bildern und Geschichten aus unserer Heimat geben. Erneut lädt die heimische CDU ein zu einer weiteren Veranstaltung der Reihe „Heftrich – Alte Bilder erzählen“. Diese Reihe erfreut sich bereits seit einigen Jahren großer Beliebtheit, auch weil unsere Heftricher Mitbürgerin Ute Guckes-Westenberger sich immer akribisch auf diese Veranstaltung vorbereitet und neue und bisher unbekannte Dokumente findet und vorstellen kann.
Die Veranstaltung findet statt am Sonntag, dem 31. Mai 2026 um 14:30 Uhr in der Willi-Mohr-Halle im Idsteiner Stadtteil Heftrich in der Raiffeisenstraße 1. Einlass in die Halle ist um 14:00 Uhr. Neben dem Vortrag wird es wieder Kaffee und Kuchen sowie eine kleine Auswahl an gekühlten Getränken geben. Ausreichend Parkplätze befinden sich direkt neben der Halle.
Der Vortrag steht diesmal unter dem Motto „Heftricher Dorfleben“. Ute Guckes-Westenberger hat wieder in ihrem umfangreichen Archiv etliche Schätze gefunden, die sie an diesem Nachmittag vorstellen möchte. Seien es besondere Ereignisse, Feste und Feiern im Ort und spannende sowie ungewöhnliche Begebenheiten; vieles davon wird gezeigt, berichtet und erläutert werden. Wie haben früher Kinder in Heftrich gelebt, wann wurden Feste gefeiert und was hat die Menschen in Heftrich früher bewegt. Einige Bilder werden das erste mal einem größerem Publikum präsentiert werden, ein weiterer Grund also, diesen Termin nicht zu verpassen.
Die Veranstalter freuen sich auf den Vortrag und laden alle Bürgerinnen und Bürger aus nah und fern herzlich dazu ein.
Bilder:
Bild_01_Heftricher_Kinder.jpg: Heftricher Kinder früher: Adele Kappus, Amanda Fey, Inge Fey u. Christa Hartmann
Bild_02_Einweihung_Kindergarten_1955.jpg: Einweihung des Heftricher Kindergartens im Jahr 1955
Quelle: Peter Piaskoski, 16.05.2026
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